Eberl lässt Raum für Spe­ku­la­tio­nen

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL -

Nein, er kommt nicht! Bo­rus­si­as Ma­na­ger Max Eberl hat ges­tern die Ge­rüch­te um Bastian Schwein­stei­ger de­men­tiert. „Wir ma­chen uns im Win­ter na­tür­lich Ge­dan­ken über den Ka­der. Wir fän­den den Spie­ler, den wir im Blick ha­ben, span­nend. Es ist aber nicht Bastian Schwein­stei­ger. Ich glau­be schon, dass er an­de­re Plä­ne hat“, stell­te Eberl klar.

Und gab dann al­len bis­he­ri­gen Ge­dan­ken­an­sät­zen zu mög­li­chen Zu­gän­gen ei­nen Korb, gab aber zu, ei­nen Spie­ler im Fo­kus zu ha­ben. „Wenn wir ei­nen Spie­ler im Win­ter ver­pflich­ten wol­len, muss er schon zu dem Fuß­ball pas­sen, den wir spie­len. Er muss uns mit sei­nen Qua­li­tä­ten aber ei­nen Mehr­wert ge­ben – ent­we­der als Fuß­bal­ler oder als Füh­rungs­spie­ler. Der Na­me ist bis­her nicht ge­fal­len“, sag­te Eberl mit ei­nem ge­nüss­li­chen Grin­sen.

Da­mit lässt er reich­lich Raum für wei­te­re Spe­ku­la­tio­nen, in den ein­schlä­gi­gen Fo­ren wird na­tür­lich hef­tig de­bat­tiert. Das Fan-Por­tal „Schwarz­weiss­grün“zum Bei­spiel brach­te den Schwe­den Ras­mus Elm ins Spiel. Der 28-Jäh­ri­ge fiel in Schwe­den, den Nie­der­lan­den und Russ­land als Chef-Typ auf, wur­de dann aber von ei­ner le­bens­be­droh­li­chen Krank­heit aus­ge­bremst. 2015 kam er zu­rück, spielt nun beim Kal­mar FF und gab be­kannt, dass er be­reit für neue Her­aus­for­de­run­gen ist, auch im Aus­land.

Ei­ne an­de­re Den­k­op­ti­on für Bo­rus­sia-Spe­ku­lan­ten: Chris­ti­an No­bo­da, 31 Jah­re alt, ein Ecua­do­ria­ner, der in Ros­tow spielt. Er­fah­ren, tech­nisch versiert und gut bei Stan­dards – wie zu­letzt der FC Bay­ern zu spü­ren be­kam, als No­bo­da im Cham­pi­ons-Le­ague-Spiel per Frei­stoß das Sieg­tor für Ros­tow er­ziel­te. Vor drei Jah­ren wa­ber­te sein Na­me schon mal durch den Bo­rus­sia-Park.

Ver­gan­ge­nen Frei­tag fehl­te Eberl bei der Pres­se­kon­fe­renz, er war „nicht im Lan­de“. Mög­lich, dass er da den künf­ti­gen Bo­rus­sen ge­s­cou­tet oder ge­trof­fen hat. Mar­tin Stranzl (Eberl: „Er war 2011 ei­ne Per­sön­lich­keit, die uns sehr ge­hol­fen hat“), gilt als Pro­to­typ für ge­lun­ge­ne Win­ter­ein­käu­fe, Juan Aran­go in­des zeig­te, dass man auch oh­ne Wor­te füh­ren kann. Da­zu ei­ne Pri­se von Gra­nit Xha­kas stra­te­gi­schen Fä­hig­kei­ten und des­sen hei­ßem Blut. „Lasst euch über­ra­schen“, sag­te Eberl. Es darf al­so wei­ter spe­ku­liert wer­den. Denk­bar ist aber, dass Eberl das Neu­er-Spie­ler Rät­sel noch vor Weih­nach­ten auf­löst. Bes­ten­falls mit sechs Punk­ten und ei­nem neu­en Mann mit Füh­rungs­po­ten­zi­al in die Weih­nachts­pau­se ge­hen, das wä­re doch was. Kars­ten Kel­ler­mann

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