Al­bers sieht sich wei­ter als Sün­den­bock

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

KÖLN (RP) Der ehe­ma­li­ge Köl­ner Po­li­zei­prä­si­dent Wolf­gang Al­bers hat Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (CDU) für des­sen Äu­ße­run­gen zum Vor­ge­hen der Po­li­zei in der Sil­ves­ter­nacht an­ge­grif­fen. Die kurz nach dem Ein­satz ge­üb­te Kri­tik Mai­ziè­res „So kann Po­li­zei nicht ar­bei­ten“sei vor­schnell und un­pas­send ge­we­sen. „Der Mi­nis­ter hat­te zu dem Zeit­punkt nur ei­nen sehr ge­rin­gen In­for­ma­ti­ons­stand“, sag­te Al­bers dem Nach­rich­ten­ma­ga­zin „Spie­gel“. Er­neut be­kräf­tig­te Al­bers, dass er sich als Sün­den­bock in die­ser Ge­schich­te füh­le. Er war in­fol­ge der Ge­scheh­nis­se An­fang Ja­nu­ar in den einst­wei­li­gen Ru­he­stand ver­setzt wor­den. Ob­wohl ihm kei­ne kon­kre­ten Vor­wür­fe hät­ten ge­macht wer­den kön­nen. Nie­mand ha­be Ver­ant­wor­tung über­nom­men.

In der Sil­ves­ter­nacht wa­ren Hun­der­te Frau­en am Köl­ner Haupt­bahn­hof se­xu­ell be­läs­tigt wor­den, oh­ne dass die Po­li­zei sie schüt­zen konn­te.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.