Bör­sen­start von Düs­sel­dor­fer Tri­va­go miss­glückt

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

NEW YORK (rtr) Ent­täu­schung für Tri­va­go: Der Bör­sen­gang der Ho­telSuch­ma­schi­ne in New York fällt deut­lich klei­ner aus als er­hofft. Statt der ge­plan­ten gut 400 Mil­lio­nen Dol­lar neh­men die Düs­sel­dor­fer nur 287 Mil­lio­nen Dol­lar ein. Der Aus­ga­be­preis für die An­teils­schei­ne (ADS) wur­de mit elf Dol­lar un­ter­halb der Preis­span­ne fest­ge­setzt, die von 13 bis 15 Dol­lar reich­te. Zu­dem be­kam Tri­va­go nicht al­le an­ge­bo­te­nen Ak­ti­en los. Ges­tern wur­den die Pa­pie­re zum ers­ten Mal an der Tech­no­lo­gie­bör­se Nas­daq ge­han­delt. An­le­ger hat­ten sich skep­tisch ge­zeigt: Sie arg­wöhn­ten, dass das Ge­schäft von Tri­va­go zu stark von der US-Mut­ter­ge­sell­schaft Ex­pe­dia und ei­ni­gen an­de­ren Kun­den ab­hän­gig ist. Zu­gleich ver­su­chen im­mer mehr Ho­tels die Kun­den auf ih­re ei­ge­nen Bu­chungs­sei­ten um­zu­lei­ten, da­mit sie sich die Pro­vi­sio­nen an die Such­ma­schi­nen er­spa­ren. Für Bör­sen­gän­ge war 2016 ein schwa­ches Jahr, in den USA war es – auch an­ge­sichts der Un­si­cher­heit um die Prä­si­den­ten­wah­len – das schwächs­te seit 2009. Vor al­lem jun­ge Tech­no­lo­gie­fir­men hat­ten es schwer.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.