Hier schreibt der Neid

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT - DIE­TER WE­BER

Aus den nach­fol­gen­den Wor­ten spricht der rei­ne Neid. Das ist lei­der so, und wenn Sie, lie­be Le­ser, war­nend den Fin­ger he­ben und sa­gen: Neid ist ei­ne der sie­ben Tod­sün­den – dann, ja dann wer­de ich in mich ge­hen. Aber wenn Sie mein Pro­blem ken­nen wür­den, kön­nen Sie mich viel­leicht ein klit­ze­klei­nes­biss­chen ver­ste­hen.

Da ver­ab­schie­det sich ein Kol­le­ge und sagt: „Ich ge­he mal zum Fri­seur!“Nein, ich bin nicht nei­disch, weil er sich die­se Zeit nimmt. Darf er. Ich ma­le mir in der Zwi­schen­zeit aus, wie er zu­rück­kommt. Mit ei­nem Schei­tel wie Hel­mut Schmidt? Oder mit fri­sier­tem Kraus­haar wie Ji­mi Hen­d­rix? Oder mit ei­ner Tol­le wie Patrick Herr­mann? Wel­che Va­ri­an­tio­nen da mög­lich sind . . .

Ich ha­be ei­ne Glat­ze!

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