144 Mi­nu­ten Hob­bit-Fi­na­le

Rheinische Post Moenchengladbach - - FERNSEHEN AM SONNTAG - „Hob­bit – die Schlacht der fünf Hee­re“, RTL, So., 20.15 Uhr

Ei­ne Ära geht zu En­de: Der letz­te Teil der „Hob­bit“-Ver­fil­mun­gen ist heu­te auch end­lich im Fern­se­hen zu se­hen. Der 1937 er­schie­ne­ne „Hob­bit“von J. R. R. Tol­ki­en ist nur 300 Sei­ten lang, dar­aus ent­stan­den drei je­weils über­lan­ge Fil­me. Die letz­te „Hob­bit“-Lie­fe­rung ist ver­hält­nis­mä­ßig kurz: Sie dau­ert 144Mi­nu­ten.

Teil drei na­mens „Die Schlacht der fünf Hee­re“be­ginnt mit Smaug. Das Viech ver­wüs­tet die See­stadt Es­ga­roth, und wie es das tut, das mu­tet wie ein Bal­lett an, ei­ne auf­re­gen­de Cho­reo­gra­fie, bru­tal und doch fein­glied­rig, ein atem­neh­men­der Ein­stieg. Erst als das Un­ge­heu­er vom Bo­gen­schüt­zen er­le­digt wird, kehrt ein we­nig Ru­he ein.

Die­ser Film aus Mit­tel­er­de ist bei al­lem Hang zum Epos, bei al­lem nur mit wag­ne­ria­ni­schen Maß­stä­ben ver­gleich­ba­ren Grö­ßen­wahn der schlan­kes­te und poin­tier­tes­te. RP

FOTO: WAR­NER BROS. PIC­TU­RES/EN­TER­TAIN­MENT

Bil­bo Beut­lin (Mar­tin Free­man) ist der Hob­bit aus dem Au­en­land.

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