Zahn­lo­se See­pferd­chen

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINDERSEITE -

See­pferd­chen sind ge­heim­nis­vol­le We­sen. Sie schwe­ben durchs Was­ser wie ei­ne Mär­chen­fee. Und auch sonst sind die Tie­re span­nend. Sie ha­ben zum Bei­spiel kei­ne Zäh­ne. Wis­sen­schaft­ler woll­ten her­aus­fin­den, war­um das See­pferd­chen so aus­sieht. Da­für ha­ben sie sich die Ge­ne der Tie­re ge­nau­er an­ge­se­hen. Ge­ne sind so et­was wie der Bau­plan ei­nes Le­be­we­sens. Da­bei ha­ben sie ent­deckt: Meh­re­re Ge­ne gibt es beim See­pferd­chen nicht mehr. Sol­che Ve­rän­de­run­gen sind Teil der Evo­lu­ti­on. Das be­deu­tet: Le­be­we­sen ent­wi­ckeln sich im Lau­fe der Zeit wei­ter. Die Vor­fah­ren der See­pferd­chen hat­ten wohl mal Zäh­ne. Aber ei­gent­lich braucht das Tier­chen kei­ne. Es zer­beißt die Nah­rung nicht, son­dern saugt sie mit sei­ner lan­gen Schnau­ze auf. Des­halb bil­de­ten sich die Zäh­ne im Lau­fe der Zeit zu­rück. „Die Tie­re hal­ten sich mit ih­rem Schwanz an See­gras oder Koral­len fest. Dann war­ten sie ein­fach ab, bis et­was vor­bei schwimmt, das sie fres­sen kön­nen“, er­klärt ein Wis­sen­schaft­ler. dpa

FOTO: DPA

See­pferd­chen sau­gen Nah­rung mit ih­rer lan­gen Schnau­ze ein.

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