Frank­reich: Sie­ben So­zia­lis­ten für das Prä­si­den­ten­amt

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

PA­RIS (rtr) Um die Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tur der fran­zö­si­schen So­zia­lis­ten zie­hen sie­ben Be­wer­ber ins Ren­nen. Das zu­stän­di­ge Par­tei­gre­mi­um gab am Sams­tag die Na­men der An­wär­ter be­kannt, die zu den Vor­wah­len am 22. und 29. Ja­nu­ar zu­ge­las­sen wur­den. Zu den Kan­di­da­ten ge­hö­ren der vor kur­zem als Pre­mier­mi­nis­ter zu­rück­ge­tre­te­ne Ma­nu­el Valls so­wie der frü­he­re Wirt­schafts­mi­nis­ter Arn­aud Mon­tebourg. Au­ßer­dem tre­ten die ehe­ma­li­gen Bil­dungs­mi­nis­ter Vin­cent Peil­lon und Be­noit Ha­mont an. Ein­zi­ge Frau in der Run­de ist die frü­he­re Woh­nungs­mi­nis­te­rin Syl­via Pi­nel. Die Prä­si­den­ten­wahl fin­det im Früh­jahr statt.

In Um­fra­gen lie­gen die So­zia­lis­ten hin­ter den kon­ser­va­ti­ven Re­pu­bli­ka­nern und dem rechts­ex­tre­men Front Na­tio­nal. Frank­reichs Prä­si­dent Fran­cois Hol­lan­de hat­te An­fang De­zem­ber Kon­se­quen­zen aus dem Un­mut der Bür­ger über sei­ne Po­li­tik ge­zo­gen und an­ge­kün­digt, nicht zur Wie­der­wahl an­zu­tre­ten. Da­mit ver­zich­te­te in Frank­reich zum ers­ten Mal seit fast 60 Jah­ren ein am­tie­ren­der Staats­chef dar­auf, sich um ei­ne zwei­te Amts­zeit zu be­mü­hen.

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