Seit 2000 gab es elf An­schlags­ver­su­che

Rheinische Post Moenchengladbach - - TODESFAHRT IN BERLIN -

Seit der Jahr­tau­send­wen­de sind elf Ter­ror­an­schlä­ge in Deutsch­land ver­hin­dert wor­den, wie Hol­ger Münch, Prä­si­dent des Bun­des­kri­mi­nal­amts, im März sag­te. Nach­fol­gend ei­ni­ge ex­em­pla­ri­sche Fäl­le: Sep­tem­ber 2002 Die Po­li­zei ver­haf­tet ei­nen Tür­ken und sei­ne Freun­din. Das Paar soll An­schlä­ge auf US-Mi­li­tär­ein­rich­tun­gen und die Hei­del­ber­ger In­nen­stadt ge­plant ha­ben. April 2004 Die Be­hör­den fas­sen meh­re­re Mit­glie­der der is­la­mis­ti­schen Or­ga­ni­sa­ti­on „Al Taw­hid“. Ziel ih­rer An­schlä­ge soll­ten jü­di­sche Ein­rich­tun­gen in Düsseldorf und Ber­lin sein. Ju­li 2006 An­schlä­ge auf zwei Re­gio­nal­zü­ge in Nord­rhein-West­fa­len schei­tern nur we­gen hand­werk­li­cher Feh­ler. Zwei Li­ba­ne­sen hat­ten am Köl­ner Haupt­bahn­hof Spreng­sät­ze in Zü­ge nach Ko­blenz und Hamm ge­legt. Ju­ni 2016 Deut­sche Si­cher­heits­be­hör­den he­ben erst­mals ei­ne mut­maß­li­che Schlä­fer­zel­le der Ter­ror­mi­liz „Is­la­mi­scher Staat“aus. Die vier Sy­rer plan­ten nach ei­ge­nen An­ga­ben schwe­re An­schlä­ge an meh­re­ren Or­ten in Düsseldorf.

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