33 Rus­sen ster­ben nach Trin­ken von Ba­de­zu­satz

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA -

MOS­KAU (ap) Nach dem Trin­ken ei­nes Ba­de­zu­sat­zes sind in der si­bi­ri­schen Stadt Ir­kutsk min­des­tens 33Men­schen an Al­ko­hol­ver­gif­tun­gen ge­stor­ben. 15 wei­te­re Per­so­nen sei­en mit erns­ten Ge­sund­heits­pro­ble­men in Kran­ken­häu­ser ein­ge­lie­fert wor­den, teil­te Tat­ja­na Le­be­de­wa von der ört­li­chen Ge­sund­heits­be­hör­de mit. In der mit knapp 1,1Mil­lio­nen Ein­woh­nern sechst­größ­ten Stadt Russ­lands wur­de der Aus­nah­me­zu­stand ver­hängt. Ein Spre­cher von Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin be­zeich­ne­te den Fall als ei­ne „schreck­li­che Tra­gö­die“. Be­hör­den­ver­tre­ter er­klär­ten, dass auf den Fla- schen mit dem al­ko­hol­hal­ti­gen Ba­de­zu­satz deut­li­che Warn­hin­wei­se ge­stan­den hät­ten. Die obers­te rus­si­sche Un­ter­su­chungs­be­hör­de hat Er­mitt­lun­gen auf­ge­nom­men und be­reits meh­re­re Per­so­nen fest­ge­nom­men, die am Ver­kauf des Pro­dukts be­tei­ligt ge­we­sen sein sol­len. Mi­nis­ter­prä­si­dent Dmi­tri Med­we­dew for­der­te auf ei­nem Ka­bi­netts­tref­fen, dass sol­che Sub­stan­zen schnell ver­bo­ten wer­den müss­ten. Zu Ver­gif­tun­gen durch Er­satz­al­ko­hol kommt es in Russ­land häu­fi­ger. Der Ver­kauf von al­ko­hol­hal­ti­gen Lo­tio­nen und Tink­tu­ren hat in der Wirt­schafts­kri­se zu­ge­nom­men.

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