Auf Schatz­su­che in den BIS-Ka­ta­kom­ben

Me­di­en­künst­ler Kai Kyas ent­wi­ckel­te mit Ju­gend­li­chen im BIS-Zen­trum ei­nen Live Escape Room – ei­ne Art Schnit­zel­jagd mit Rät­seln. Die Ak­ti­on ist Teil der dies­jäh­ri­gen Kul­tur­ruck­sack-Pro­jek­te, die von der Spar­kas­se un­ter­stützt wer­den.

Rheinische Post Moenchengladbach - - STADTTEILE - VON AN­GE­LA WILMS-ADRIANS

STADT­MIT­TE „Po­int & Click Ad­ven­ture“ist ei­ne be­lieb­te Spiel­art am Com­pu­ter. Me­di­en­künst­ler Kai Kyas dreh­te nun den Spieß um: Er über­trug mit ei­ner zu­nächst acht­köp­fi­gen Grup­pe von Zehn- bis 14-Jäh­ri­gen die Spiel­re­geln der On­li­neSphä­ren in die rea­le Welt. Er­klär­tes Ziel war die Kon­zep­tio­nie­rung ei­nes ana­lo­gen Spiels in An­leh­nung an ei­nen di­gi­ta­len Live Escape Room. Bo­nus war die aben­teu­er­li­che Schatz­su­che in den Ka­ta­kom­ben des BIS-Zen­trums.

Die Ak­ti­on ist Teil der kul­tu­rel­len Bil­dungs­pro­jek­te, die Mön­chen­glad­ba­cher Künst­ler mit Kin­dern und Ju­gend­li­chen ge­mein­sam ge­stal­ten. Bei der Fi­nan­zie­rung des not­wen­di­gen Ei­gen­an­teils der vom Land ge­för­der­ten Pro­jek­te er­fährt die Stadt fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung durch die Stadt­spar­kas­se. Für das kom­men­de Jahr hat das In­sti­tut er­neut 10.000 Eu­ro für den Kul­tur­ruck­sack zu­ge­sagt.

So war Spar­kas­sen-Spre­cher Bernd Or­manns bei den jun­gen Ak­teu­ren nicht nur als Bo­te ei­ner gu­ten Nach­richt will­kom­men. Or­manns war auf­ge­for­dert, sich im Spiel auf Schatz­su­che zu be­ge­ben und de­tek­ti­vi­schen Spür­sinn zu ent­wi­ckeln. Un­ter­stüt­zung im klei­nen Team bot un­ter an­de­rem Bar­ba­ra Volk­wein vom städ­ti­schen Kul­tur­bü­ro. Das Team wur­de fün­dig – un­ter Ter­min­druck so­gar vor der fest­ge­setz­ten Zeit, al­ler­dings ge­stärkt durch klei­ne Hin­wei­se.

Zu­vor muss­ten im kniff­li­gen Ver­wirr­spiel Rät­sel ge­löst, ver­steck­te Schlüs­sel ge­fun­den und Co­des ge- knackt wer­den. Bei der Ent­wick­lung und Durch­füh­rung des Spiel­kon­zepts hat­ten sich The­re­sa Freund und Ru­by Stie­gen be­son­ders her­vor­ge­tan. Da­her be­grüß­ten die bei­den 13-jäh­ri­gen Schü­le­rin­nen vom Hu­ma­nis­ti­schen Gym­na­si­um als Haus­geis­ter die Gäs­te. Der Plot der von ih­nen er­dach­ten Ge­schich­te war fol­gen­der­ma­ßen: Nach dem Tod der Groß­mut­ter ver­schwand der Groß­va­ter, der zu­vor be­reits selt­sam ge­wor­den war. Im Brief hat­te er rät­sel­haf­te Hin­wei­se auf das Ver­steck des Er­bes hin­ter­las­sen. In An­leh­nung an vir­tu­el­le Live-Escape-Room-Spie­le muss­ten die Rät­sel in­ner­halb von 60 Mi­nu­ten mit Krea­ti­vi­tät, lo­gi­schem Den­ken und Te­am­geist ge­löst wer­den. Ei­ne ers­te

Im kniff­li­gen Ver­wirr­spiel muss­ten Rät­sel ge­löst, ver­steck­te Schlüs­sel ge­fun­den und Co­des ge­knackt wer­den Spar­kas­sen-Spre­cher Bernd Or­manns be­gab sich mit auf Schatz­su­che durch das Kul­tur­zen­trum BIS

Spur führ­te in den Kel­ler. „Die Zah­len stif­ten Ver­wir­rung“, mur­mel­te Volk­wein vom Jagd­fie­ber ge­packt auf den Spu­ren von In­dia­na Jo­nes. Am En­de war sie wie Or­manns be­geis­tert – nicht nur über den Er­folg bei der Schatz­su­che, son­dern vor al­lem über die Krea­ti­vi­tät der Spie­leent­wick­ler. The­re­sa wie­der­um lob­te das Team für den Blick auf De­tails. Sie und Ru­by ha­ben be­reits be­ob­ach­tet, dass je­de Grup­pe un­ter glei­chen Vor­ga­ben an­ders re­agiert. Spie­leent­wick­ler und Gäs­te wa­ren sich ei­nig, dass die Wei­ter­ent­wick­lung des Spiel­mo­dells im Rah­men des Kul­tur­ruck­sacks ei­ne tol­le Sa­che wä­re.

FOTO: JÖRG KNAP­PE

Bernd Or­manns, die bei­den Spie­le-Ent­wick­le­rin­nen The­re­sa (13), Ru­by (13), Bar­ba­ra Volk­wein vom städ­ti­schen Kul­tur­bü­ro und Me­di­en­päd­ago­ge Kai Kyas.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.