Schon drei Flic-Flac-Ar­tis­ten in Mön­chen­glad­ba­cher Kran­ken­haus

Bei der Mo­to-Cross-Free­style-Num­mer hat sich am Mon­tag­abend ein wei­te­rer St­unt­man ver­letzt. Heu­te be­sucht der Zir­kus die Pa­ti­en­ten in der Kli­nik.

Rheinische Post Moenchengladbach - - UNTERHALTUNG - VON GA­BI PE­TERS UND JAN SCHNETTLER

Es ist schon wie­der pas­siert: Bei der Weih­nachts­show von Flic Flac stürz­te ein Ar­tist bei der letz­ten Num­mer und muss­te ver­letzt ins Kran­ken­haus ge­bracht wer­den. Es ge­schah beim letz­ten Auf­tritt und wie­der bei der Mo­to-Cross-Free­style-Num­mer: Ein Mo­tor­rad­fah­rer lan­de­te un­glück­lich und zog sich da­bei Brü­che im Fuß und am Un­ter­schen­kel zu. Die Show muss­te des­halb et­was frü­her en­den.

Es ist nicht der ers­te Un­fall bei Flic Flac: Wäh­rend des Trai­nings der Mo­to-Cross-Fah­rer gab es eben­falls Stür­ze. Ein Ar­tist zog sich meh­re­re Kno­chen­brü­che und in­ne­re Ver­let­zun­gen zu. Ein wei­te­rer er­litt leich­te­re Ver­let­zun­gen. Weil für die Show­pre­mie­re am ver­gan­ge­nen Sams­tag plötz­lich nur noch ein Fah­rer zur Ver­fü­gung stand, hat­te der Zir­kus ei­ne neue Cr­ew ein­flie­gen las­sen. Die neu­en Fah­rer nah­men mit nur zwei St­un­den Trai­ning an der Show teil.

Auch jetzt wur­den neue Fah­rer aus Bel­gi­en für die Auf­trit­te in Mön­chen­glad­bach en­ga­giert. Be­reits die Nach­mit­tags­show am gest­ri­gen Tag konn­te wie­der statt­fin­den. Wie Alex Ra­mi­en, Spre­cher von Flic Flac, ges­tern be­rich­tet, wer­de man trotz der Un­fäl­le nicht auf die Mo­to-Cros­sNum­mer ver­zich­ten und auch nichts dar­an än­dern. „Das ist ei­ne ge­fähr­li­che Dar­bie­tung. Und die Ar­tis­ten sind sich des Ri­si­kos durch­aus be­wusst.“

Auch in an­de­ren Städ­ten gab es Un­fäl­le bei Flic Flac, bei de­nen nicht nur Ar­tis­ten ver­letzt wur­den. Nach ent­spre­chen­den Be­rich­ten in die- sem Jahr muss man nicht lan­ge su­chen. Im Au­gust prall­te ein Fah­rer in Pforz­heim ge­gen den „Glo­be of Speed“und zog sich meh­re­re Kno­chen­brü­che zu, wäh­rend sei­ne Ma­schi­ne erst in die Ma­ne­ge krach­te und dann ins Pu­bli­kum rutsch­te. Da­bei wur­den zwei Zu­schau­er leicht ver­letzt, dar­un­ter ein zwölf­jäh­ri­ges Mäd­chen. Und im Ok­to­ber in Ber­lin kol­li­dier­ten zwei Fah­rer in­ner­halb der „To­des­ku­gel“. Bei­de muss­ten ins Kran­ken­haus ge­bracht wer­den.

Jetzt lie­gen in Mön­chen­glad­bach drei Flic-Flac-Ar­tis­ten im Kran­ken­haus. Sie wer­den mor­gen von den Kol­le­gen be­sucht, die ih­re Ge­ne­sungs­wün­sche aus­spre­chen möch­ten. Au­ßer­dem wird der Zir­kus mor­gen noch Frei­kar­ten für klei­ne Pa­ti­en­ten des Kin­der­kran­ken­hau­ses ver­ge­ben.

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