Qu­er­ge­stell­te Rei­se­bus­se si­chern Weih­nachts­markt

Rheinische Post Moenchengladbach - - BERLIN UND DIE FOLGEN -

MÜNS­TER (dpa) Qu­er­ge­stell­te Rei­se­bus­se an stark fre­quen­tier­ten Zu­fahr­ten zur In­nen­stadt sol­len in Müns­ter den Weih­nachts­markt schüt­zen. Zu die­ser Maß­nah­me ha­be die Po­li­zei nach dem An­schlag in Ber­lin ge­ra­ten, um un­be­rech­tig­te Fahr­zeu­ge ab­zu­hal­ten, sag­te Wolf­gang Heu­er, Ord­nungs­de­zer­nent der Stadt. So­lan­ge die Ver­kaufs­hüt­ten ge­öff­net sind, wer­den die gro­ßen Bus­se als mo­bi­le Sper­re an vier be­son­ders ge­fähr­de­ten Stel­len rund um die In­nen­stadt pos­tiert. Da auch der Fah­rer vor Ort sei, kön­ne man ge­währ­leis­ten, dass der Weg für Ret­tungs­fahr­zeu­ge so­fort frei­ge­macht wer­de. „Mit die­sen Maß­nah­men sind wir am obe­ren En­de des­sen, was über­haupt an Si­cher­heits­vor­keh­run­gen mög­lich ist“, sag­te Heu­er. Kom­plett ab­rie­geln kön­ne man die Stadt nicht. In an­de­ren Städ­ten ka­men eben­falls ähn­li­che Sper­ren zum Ein­satz. Auch die Po­li­zei hat ih­re Prä­senz auf Weih­nachts­märk­ten deut­lich er­höht. In Dort­mund wur­de für die In­nen­stadt ein Durch­fahrts­ver­bot für schwe­re Last­wa­gen er­las­sen.

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