Die Strip­pen­zie­her im glo­ba­len Ka­pi­ta­lis­mus

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

(rky) Halb wie ein Le­xi­kon, halb wie ein Ro­man liest sich „Wem ge­hört die Welt“, das „Han­dels­blatt“-Au­tor Hans-Jür­gen Ja­cobs mit Un­ter­stüt­zung von Kol­le­gen ver­fasst hat. So wird be­schrie­ben, wie die 13 größ­ten Ka­pi­tal­ver­wal­ter und Fonds­fir­men der Welt ein Ver­mö­gen von mehr als 10.000 Mil­li­ar­den Eu­ro steu­ern und auch bei den deut­schen Kon­zer­nen ei­ne wich­ti­ge Rol­le spie­len. Gleich­zei­tig por­trä­tiert das 680 Sei­ten di­cke Werk vie­le Spit­zen­ma­na­ger und wirk­lich wich­ti­gen Fir­men­in­ha­ber der Welt – von App­leChef Tim Cook über Die­ter Schwarz (Lidl) bis hin zu in Deutsch­land eher un­be­kann­ten su­per­rei­chen Prin­zen aus Sau­di-Ara­bi­en. Da­bei be­wer­tet das Au­to­ren­team die Su­per­rei­chen auch nach Kri­te­ri­en wie Steu­er­ehr­lich­keit und Trans­pa­renz. Hans-Jür­gen Ja­cobs: „Wem ge­hört die Welt“(Kn­aus), 680 Sei­ten, 36 Eu­ro.

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