Die Vor­ge­schich­te des Ab­gas-Skan­dals

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

(frin) Kein deut­scher Kon­zern ist so eng mit der Po­li­tik ver­floch­ten wie Volks­wa­gen. Al­lein die Grö­ße des Kon­zerns und sei­ne Be­schäf­ti­gungs­zahl er­klä­ren, war­um auch die Po­li­tik ein so gro­ßes In­ter­es­se am Wohl von Volks­wa­gen hat. Der Wirt­schafts­jour­na­list Mark Schneider ge­währt in sei­nem Buch ei­nen Ein­blick hin­ter die Ku­lis­sen die­ses Ko­los­ses, in dem Fa­mi­li­en­st­rän­ge und Be­triebs­rä­te, Po­li­ti­ker und Wirt­schafts­füh­rer um die Macht strei­ten. Da­bei spürt er der Fra­ge nach, in­wie­weit die Füh­rungs­kul­tur des eins­ti­gen Vor­zei­ge­un­ter­neh­mens die Ab­gas-Ma­ni­pu­la­tio­nen er­mög­licht hat. Sei­nen Schwer­punkt legt er da­bei auf die Ära Fer­di­nand Piëch/Mar­tin Win­ter­korn. Span­nend und lehr­reich! Mark Schneider: Volks­wa­gen: Ei­ne deut­sche Ge­schich­te (Ber­lin Ver­lag), 368 Sei­ten; 22 Eu­ro.

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