VW darf rest­li­che Die­sel-Mo­to­ren jetzt um­rüs­ten

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

WOLFS­BURG (dpa) Volks­wa­gen darf nach Frei­ga­be durch das Kraft­fahrt­bun­des­amt (KBA) nach ei­ge­nen An­ga­ben nun auch die rest­li­chen vom Die­selskan­dal be­trof­fe­nen Mo­to­ren um­rüs­ten. Für den Zu­stän­dig­keits­be­reich der Be­hör­de lä­gen nun al­le er­for­der­li­chen Ge­neh­mi­gun­gen vor, teil­te VW mit. In den kom­men­den Wo­chen sol­len die be­trof­fe­nen Au­to­fah­rer die Be­nach­rich­ti­gung er­hal­ten, dass die Um­rüs­tung für ihr Au­to ver­füg­bar ist und sie ei­nen Ter­min mit ei­ner Ver­trags­werk­statt ver­ein­ba­ren kön­nen. Vom KBA war auf An­fra­ge zu­nächst kei­ne Be­stä­ti­gung zu er­hal­ten. Der VW-Kon­zern hat­te im Sep­tem­ber 2015 zu­ge­ge­ben, Ab­gas­wer­te von be­stimm­ten Die­sel­mo­to­ren im Test­be­trieb un­zu­läs­sig ge­schönt zu ha­ben. Welt­weit sind rund elf Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge be­trof­fen, in Deutsch­land rund 2,6 Mil­lio­nen. Vie­le in­ter­na­tio­na­le Zu­las­sungs­be­hör­den ori­en­tie­ren sich mit ih­ren Zu­las­sungs­be­stim­mun­gen am KBA. Für die USA und Ka­na­da gilt das nicht: Dort zahlt der Kon­zern be­trof­fe­nen Kun­den un­ter an­de­rem Ent­schä­di­gun­gen in Mil­li­ar­den­hö­he.

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