SPD for­dert mehr Geld vom Land für das Ge­mein­schafts­thea­ter

Fe­lix Hein­richs und sein Kre­fel­der Kol­le­ge Be­ne­dikt Win­zen ha­ben sich an die Kul­tur­mi­nis­te­rin ge­wandt. Es geht um das „Thea­ter der Zu­kunft III“.

Rheinische Post Moenchengladbach - - GESELLSCHAFT - VON IN­GE SCHNETTLER

Die SPD-Rats­frak­tio­nen Kre­felds und Mön­chen­glad­bachs ha­ben ei­nen of­fe­nen Brief an NRW-Kul­tur­mi­nis­te­rin Chris­ti­na Kamp­mann ge­schrie­ben. Es geht um den Er­halt und die För­de­rung des Ge­mein­schafts­thea­ters. „Die Mi­nis­te­rin hat an­ge­kün­digt, den Kul­tur­etat deut­lich er­hö­hen zu wol­len“, sagt der Mön­chen­glad­ba­cher SPD-Frak­ti­ons­chef Fe­lix Hein­richs. „Mit un­se­rem Schrei­ben wol­len wir die Be­deu­tung der Ko­ope­ra­ti­on der bei­den Städ­te be­to­nen und deut­lich ma­chen, dass das ,Thea­ter der Zu­kunft III’ För­de­rung vom Land be­nö­tigt.“Das Ziel: Ab 2019/20 soll der Etat des Thea­ters für fünf Jah­re um zehn Pro­zent er­höht wer­den. „Wir müs­sen bis 2018 Klar­heit ha­ben“, sagt Fe­lix Hein­richs.

In ei­nem RP-In­ter­view hat­te Chris­ti­na Kamp­mann vor ei­ner Wo­che ge­sagt: „Wir wol­len als Land stär­ker hel­fen. Wir ha­ben des­halb den ers­ten Kul­tur­för­der­plan be­schlos­sen. Er soll Kom­mu­nen und Fe­lix Hein­richs SPD-Frak­ti­ons­chef Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen mehr Pla­nungs­si­cher­heit ge­ben. Denn wenn das Geld knapp ist, wird oft zu­erst an der Kul­tur ge­spart.“Ex­pli­zit nann­te sie das Ge­mein­schafts­thea­ter. „Wir ha­ben be­reits Ver­ein­ba­run­gen mit ein­zel­nen Kom­mu­nen ge­schlos­sen, wie die Thea­ter- und Orches­ter­land­schaft in Zu­kunft aus­se­hen soll, zum Bei­spiel für Mön­chen­glad­bach und Kre­feld.“

2016 ha­be das Land rund drei Mil­lio­nen Eu­ro in den Kul­tur­för­der­plan in­ves­tiert, 2017 wird er auf vier Mil­lio­nen Eu­ro auf­ge­stockt. Mit über 200 Mil­lio­nen Eu­ro und ei­nem An­stieg von 7,5 Pro­zent sei der Kul­tur­etat der größ­te al­ler Zei­ten in Nord­rhein-West­fa­len. Fe­lix Hein­richs, der im stän­di­gen Aus­tausch mit sei­nem SPD-Kol­le­gen Be­ne­dikt Win­zen in Kre­feld steht, ist vol­ler Hoff­nung, dass es für das Ge­mein­schafts­thea­ter mehr Geld ge­ben wird. „Die Ko­ope­ra­ti­on zwi­schen Mön­chen­glad­bach und Kre­feld be­steht im­mer­hin seit 66 Jah­ren – ei­ne Er­folgs­ge­schich­te.“Durch die Zu­sam­men­ar­beit sei­en die Städ­te in der La­ge, das Drei-Spar­ten-Thea­ter mit Orches­ter zu er­hal­ten.

„Die Mi­nis­te­rin hat an­ge­kün­digt, den Kul­tur­etat deut­lich er­hö­hen zu wol­len“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.