Spen­den für wohl­tä­ti­ge Ein­rich­tun­gen statt Ge­schen­ke für die Kun­den

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

Bei den Kun­den der Glad­ba­cher Bank liegt in die­sem Jahr ein Prä­sent we­ni­ger un­ter dem Christ­baum. Das hat ei­nen gu­ten Grund: Die Bank ver­zich­tet auf das Ver­tei­len von Weih­nachts­ge­schen­ken an ih­re Kun­den und spen­det statt­des­sen an zwei wohl­tä­ti­ge Ein­rich­tun­gen. Der Ge- samt­wert der Spen­den be­trägt 4.000 Eu­ro. Emp­fän­ger sind das Ar­beits­lo­sen­zen­trum und der Ver­ein Zorn­rös­chen. Letz­te­rer un­ter­stützt Kin­der und Ju­gend­li­che, die von se­xu­el­lem Miss­brauch be­trof­fen sind. „Das gan­ze Jahr über en­ga­gie­ren wir uns für ge­sell­schaft­li­che, ge­mein- nüt­zi­ge und wohl­tä­ti­ge Zwe­cke in un­se­rer Re­gi­on“, so Hans Pe­ter Ule­pic, Vor­stands­spre­cher der Bank. „Aber ge­ra­de die Ad­vents- und Weih­nachts­zeit bie­tet sich an, be­dürf­ti­gen Men­schen zu hel­fen. Aus die­sem Grund ha­ben wir uns ent­schie­den, in die­sem Jahr kei­ne Prä­sen­te zu ver- tei­len, son­dern das Geld zu spen­den. Ich bin fest da­von über­zeugt, dass wir auch im Sin­ne un­se­rer Kun­den han­deln.“Klei­ne Aus­nah­me: Am Ni­ko­laus­wo­chen­en­de lud die Bank die jun­gen Kun­den in das Thea­ter zu ei­nem Weih­nachts­mär­chen ein, so Vor­stands­mit­glied Sven Witteck.

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