Die Fei­er­ta­ge wer­den win­dig statt weiß

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜS­SEL­DORF (jis) Auch Weih­nach­ten 2016 wird als schnee­frei in die An­na­len ein­ge­hen. „Die Wahr­schein­lich­keit für wei­ße Fest­ta­ge liegt bei null Pro­zent“, sagt Ste­fa­nie Schar­ping, Me­teo­ro­lo­gin beim Wet­ter­dienst Me­teo­group. Statt­des­sen bie­tet das ver­län­ger­te Wo­che­n­en­de ei­nen eher schmud­de­li­gen Mix aus viel Re­gen, Wind und et­was Son­ne. Vor al­lem der Hei­lig­abend bringt stür­mi­sche Bö­en und vor al­lem vor­mit­tags Re­gen. „Der zieht je­doch schnell ab“, sagt Schar­ping. Die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen auf ma­xi­mal neun Grad.

An den bei­den Weih­nachts­fei­er­ta­gen ist es dann über­wie­gend be­deckt, und nur sel­ten kommt die Son­ne raus. Bei ma­xi­mal zwölf Grad weht ein fri­scher Wind, der es ge­fühlt et­was käl­ter macht. Frost gibt es selbst auf den meis­ten Berg­gip- feln nach Ein­schät­zung der Wet­ter­for­scher nicht. Ur­sa­che da­für sind die Aus­läu­fer ei­nes schwe­ren Sturm­tiefs über der Nor­we­gi­schen See, das Deutsch­land von Nord­wes­ten her über­quert. Sie sor­gen für die mil­den Tem­pe­ra­tu­ren und das ver­brei­tet stür­mi­sche Wetter. Vor al­lem an der Nord­see­küs­te und auf den Ber­gen kann es da­bei zu Stur­mund Or­k­an­bö­en mit Wind­ge­schwin­dig­kei­ten von mehr als 140 St­un­den­ki­lo­me­tern kom­men.

Ab Di­ens­tag soll es dann bun­des­weit et­was käl­ter wer­den. Da­mit sinkt auch die Schnee­fall­gren­ze, mög­li­cher­wei­se so­gar auf 600 bis 400 Me­ter. Wahr­schein­lich ist das je­doch nicht. Der Win­ter, der den Na­men ver­dient, lässt al­so wei­ter auf sich war­ten. Die Wit­te­rung er­in­ne­re eher an den Herbst, sagt Me­teo­ro­lo­gin Schar­ping.

Der Hei­lig­abend bringt stür­mi­sche Bö­en, vor al­lem vor­mit­tags Re­gen und Tem­pe­ra­tu­ren bis ma­xi­mal neun Grad

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