Ba­by bei Ebay – Staats­an­walt stellt die Er­mitt­lung ein

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DUIS­BURG (hüw) Die Staats­an­walt­schaft Duis­burg hat das Ver­fah­ren ge­gen ei­nen Va­ter ein­ge­stellt, der im Ok­to­ber sei­nen Säug­ling im In­ter­net bei Ebay zum Ver­kauf an­ge­bo­ten hat­te. Nach An­ga­ben der Er­mitt­ler ha­be die Be­haup­tung des Man­nes, es ha­be sich nur um ei­nen „Scherz“ge­han­delt, nicht wi­der­legt wer­den kön­nen. Die Be­hör­de ver­wies zu­dem dar­auf, dass die Ver­kaufs­an­zei­ge be­reits nach 36 Mi­nu­ten wie­der von dem Mann ge­löscht wor­den sei. Ih­rer Darstel­lung zu­fol­ge hat­te der Va­ter bei sei­ner Ver­neh­mung er­klärt, von ei­nem ähn­li­chen Vor­fall an­ge­regt wor­den zu sein, bei dem ein En­g­län­der sei­ne Frau zum Ver­kauf an­ge­bo­ten und da­durch gro­ße Po­pu­la­ri­tät er­langt ha­be. Als er je­doch ge­merkt ha­be, dass sei­ne Ba­by-Anzeige mög­li­cher­wei­se ernst ge­nom­men wer­de, ha­be er die­se so­fort ge­löscht. Laut Staats­an­walt­schaft gibt es kei­ne An­halts­punk­te da­für, dass der Mann kon­kre­te Ver­hand­lun­gen mit ei­nem mög­li­chen In­ter­es­sen­ten auf­ge­nom­men ha­be. An­dern­falls hät­te er mit Be­stra­fung we­gen ver­such­ten Kin­der­han­dels rech­nen müs­sen.

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