Mags han­del­te schnell: Die ma­ro­de Sil­ber­lin­de ist be­reits ge­fällt

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA -

(gap) Die Sil­ber­lin­de in Neu­werk, einst schüt­zens­wer­tes „Pfle­ge­kind“der Stadt, dann ma­ro­des „Ge­schenk“an Pri­vat­grund­be­sit­zer, ist ge­fällt. Der Stadt­be­trieb rück­te be­reits am Mitt­woch mit Ket­ten­sä­gen an und ent­fern­te den kran­ken Baum.

Die Ge­schich­te der Sil­ber­lin­de ist ei­ne ech­te Pos­se: 2007 wur­de der Baum, der auf ei­nem pri­va­ten Ga­ra­gen­hof steht, un­ter Denk­mal­schutz ge­stellt. Fort­an küm­mer­te sich die Stadt um die Pfle­ge des Laub­hol­zes. Doch dann be­fiel ein Pilz den Stamm, der Baum wur­de krank und droh­te um­zu­kip­pen. Da­mit sei die Sil­ber­lin­de nicht mehr schüt­zens­wert, be­fand man bei der Stadt und über­gab den „Pa­ti­en­ten“wie­der an die Ga­ra­gen­be­sit­zer mit der Auf­la­ge, den Baum so zu si­chern, dass er kei­ne Ge­fahr mehr dar­stellt. Der Brief mit die­ser Mit­tei­lung ging aber nur an ei­ni­ge Grund­stück­be­sit­zer, und die konn­ten die an­de­ren nicht aus­fin­dig ma­chen. Zwei Jah­re ka­men sie nicht wei­ter, te­le­fo­nier­ten sich die Fin­ger wund – oh­ne Er­geb­nis. Dann schal­te­te sich Mags-Chef Hans-Jür­gen Schnaß per­sön­lich ein. Plötz­lich ging’s ganz schnell.

Dort stand die kran­ke Lin­de, von der die Stadt nichts mehr wis­sen woll­te.

FO­TOS: REICHARTZ

2007 war der Baum un­ter Denk­mal­schutz ge­stellt wor­den.

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