Drei Groß­lein­wän­de zur Tour de Fran­ce

Rad­sport-Fans kön­nen am 2. Ju­li 2017 in Mön­chen­glad­bach nicht nur ent­lang der 20 Ki­lo­me­ter lan­gen Stre­cke die Fah­rer ver­fol­gen. Im Bun­ten Garten, in der Rhe­ydter Ci­ty und am Wick­ra­ther Markt­platz wird das Ren­nen auch über­tra­gen.

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES - VON DENISA RICH­TERS

Ru­del­gu­cken ge­hört bei Sport­er­eig­nis­sen in­zwi­schen fest da­zu. Beim sport­li­chen Hö­he­punkt des kom­men­den Jah­res, der Tour de Fran­ce, wird das an drei Stel­len der Stadt mög­lich sein. „Da­mit möch­ten wir mög­lichst vie­len Men­schen die Ge­le­gen­heit ge­ben, das Ren­nen zu ver­fol­gen“, sagt Peter Schlip­kö­ter, Ge­schäfts­füh­rer der städ­ti­schen Mar­ke­ting­ge­sell­schaft MGMG und Mit­glied der Tour-Pro­jekt­grup­pe. Der ak­tu­el­len Pla­nung zu­fol­ge sol­len an fol­gen­den drei Stand­or­ten Groß­bild­lein­wän­de auf­ge­baut wer­den, um die ge­sam­te zwei­te Etap­pe zu über­tra­gen: Ers­tens Im Bun­ten Garten hin­ter der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le. Zwei­tens In der Rhe­ydter In­nen­stadt, der ge­naue Stand­ort wird noch be­kannt ge­ge­ben. Drit­tens Auf dem Markt­platz in Wick­rath. Dort ist in di­rek­ter Nach­bar­schaft zum Schloss Wick­rath auch ein gro­ßes Fa­mi­li­en­fest ge­plant.

Auf der Bis­marck­stra­ße, wo die ers­te Sprint­wer­tung der Tour statt­fin­det, wer­den vier Tri­bü­nen auf­ge­stellt. Dort sol­len et­wa 480 Zu­schau­er Platz ha­ben und ei­nen di­rek­ten Blick auf den Ziel­be­reich der Sprint­stre­cke ha­ben. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen da­zu wol­len die Or­ga­ni­sa­to­ren am 10. Ja­nu­ar be­kannt­ge­ge­ben.

Die Tour de Fran­ce wird in ih­rer zwei­ten Etap­pe, die von Düs­sel­dorf nach Lüt­tich führt, Mön­chen­glad­bach durch­que­ren. Am 2. Ju­li 2017, ei­nem Sonn­tag, wird das Fah­rer­feld von der Kor­schen­broi­cher Stra­ße kom­mend mehr als 20 Ki­lo­me­ter quer durch die Vi­tus­stadt fah­ren, bis die Stadt bei Wan­lo wie­der ver­las­sen wird.

Die Vor­be­rei­tun­gen für die Or­ga­ni­sa­ti­on die­ser Teil­stre­cke lau­fen be­reits seit Wo­chen. In Zu­sam­men­ar­beit mit Ober­bür­ger­meis­ter Hans Wil­helm Rei­ners so­wie den Fach­de- zer­nen­ten im Rat­haus, Fach­be­reichs­lei­tern so­wie wei­te­ren Be­hör­den und Stel­len in der Stadt wur­de ei­ne Or­ga­ni­sa­ti­ons­struk­tur ge­schaf­fen, die al­le wich­ti­gen Maß­nah­men zu­sam­men­fasst. Für das Groß­er­eig­nis, zu dem Tau­sen­de Rad­sport­fans er­war­tet wer­den, ste­hen näm­lich vie­le Auf­ga­ben an. Da­zu ge­hö­ren zum Bei­spiel die Ver­kehrs­füh­rung wäh­rend des Ren­nens, Ab­sper­run­gen und Si­che­rung ent­lang der Stre­cke, Si­cher­heit, Stra­ßen­rei­ni­gung, Per­so­nal und Mar­ke­ting­maß­nah­men. Es wur­den des­halb Ar­beits­grup­pen ge­grün­det, die die ver­schie­de­nen The­men­be­rei­che be­treu­en und or­ga­ni­sie­ren.

Für ei­nen rei­bungs­lo­sen Ablauf der zwei­ten Etap­pe sind aber auch eh­ren­amt­li­che Hel­fer nö­tig. Sie wer­den für die un­ter­schied­li­chen Ein­satz­be­rei­che ge­sucht. Wer da­bei sein will, soll­te nach An­ga­ben der Stadt Mön­chen­glad­bach en­ga­giert und sport­be­geis­tert so­wie min­des­tens 18 Jah­re alt sein – ge­fragt sind „fle­xi­ble Te­am­play­er“, die auch am Wo­che­n­en­de ein­setz­bar sind. Für Ver­pfle­gung wer­de ge­sorgt. Ge­plant und ko­or­di­niert wird der Ein­satz der Frei­wil­li­gen von der MGMG. Im Vor­feld soll es ei­ne spe­zi­el­le Ver­an­stal­tung ge­ben, bei der die Hel­fer in ih­re Auf­ga­ben ein­ge­wie­sen wer­den. In­ter­es­sier­te kön­nen sich im In­ter­net auf der Sei­te www.tour­fie­ber.de an­mel­den.

GRA­FIK: FERL

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