Jour­na­list aus Glad­bach: Eckard Spoo ist tot

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(RP) In Ber­lin starb be­reits in der ver­gan­ge­nen Wo­che der Jour­na­list Eckard Spoo. Er wur­de 1936 in Mön­chen­glad­bach ge­bo­ren und mach­te am Hu­ma sein Abitur. Mehr als 30 Jah­re ar­bei­te­te er als Re­dak­teur der Frank­fur­ter Rund­schau (FR). Von 1970 bis 1986 war Spoo Vor­sit­zen­der der Deut­schen Jour­na­lis­ten-Uni­on (dju) in der IG Druck und Pa­pier. 1997 grün­de­te er mit an­de­ren Jour­na­lis­ten die Zeit­schrift Os­sietz­ky. Mit dem Ar­ti­kel „Maul­korb für kri­ti­sche Wis­sen­schaft­ler“in der FR deck­te er den Gor­le­ben-Skan­dal auf. Ein­drucks­voll wa­ren sei­ne Be­rich­te aus den Kriegs­ge­bie­ten in Ju­go­sla­wi­en 1999. Die Par­tei Die Lin­ke be­dau­ert, dass die Stadt Mön­chen­glad­bach es ab­ge­lehnt hat, Spoo mit ei­nem Nach­ru­fen zu wür­di­gen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.