Ka­ba­rett-Krä­hen spie­len Geld für meh­re­re Or­ga­ni­sa­tio­nen ein

Zorn­rös­chen, die Öku­me­ni­sche Ju­gend­ar­beit Ei­cken (Öje) und der Ver­ein Kul­tur­beu­tel er­hal­ten je­weils 2000 Eu­ro.

Rheinische Post Moenchengladbach - - STADTTEILE - VON AN­GE­LA RIETDORF

STADT­TEI­LE Plä­ne für die Ver­wen­dung des Gel­des gibt es schon: Bei der Spen­den­über­ga­be steck­ten Ver­tre­ter der Öku­me­ni­schen Ju­gend­ar­beit Ei­cken (ÖJE) und des Ver­eins Kul­tur­beu­tel die Köp­fe zu­sam­men und heck­ten ei­ne Ko­ope­ra­ti­on aus, ein Thea­ter­pro­jekt für Ju­gend­li­che. Schließ­lich sind die ÖJE und das Thea­ter im Grün­dungs­haus TIG, das vom Kul­tur­beu­tel be­trie­ben wird, prak­tisch Nach­barn in der Ei­cke­ner Fuß­gän­ger­zo­ne. Was liegt da nä­her als zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, be­son­ders wenn man gera­de ge­mein­sam be­dacht wor­den ist?

Je­weils 2000 Eu­ro über­reich­ten Ver­tre­ter des Kre­fel­der Ka­ba­rett-En­sem­bles „Die Krä­hen“den bei­den Mön­chen­glad­ba­cher Or­ga­ni­sa­tio­nen. Drit­ter im Bun­de der Emp­fän­ger war Zorn­rös­chen, der Ver­ein ge­gen den se­xu­el­len Miss­brauch an Mäd­chen und Jun­gen.

Die Kre­fel­der „Krä­hen“, das ein­zi­ge ge­mein­nüt­zi­ge Ka­ba­rett-En­sem­ble in Deutsch­land, wa­ren im No- vem­ber im aus­ver­kauf­ten TIG auf­ge­tre­ten. „Nor­ma­ler­wei­se spie­len wir in Kre­feld“, sagt Udo Pa­nic­zek vom Vor­stand des Ver­eins. „Da kennt man uns seit vie­len Jah­ren.“In Glad­bach sind sie von ein­hei­mi­schen Fir­men un­ter­stützt wor­den und konn­ten des­halb jetzt ei­nen an­sehn­li­chen Be­trag an die drei Ein­rich­tun­gen über­ge­ben. Vor 32 Jah­ren ge­grün­det, ha- ben die „Krä­hen“schon 350.000 Eu­ro für so­zia­le und kul­tu­rel­le Zwe­cke ein­ge­spielt. Mit Stü­cken, die al­le Ge­ne­ra­tio­nen an­spre­chen. Mit Mu­sik, Ge­sang und viel Spiel­freu­de. „Wir wol­len nie­man­den ver­let­zen, wir ma­chen fa­mi­li­en­taug­li­ches Ka­ba­rett“, er­klärt Pa­nic­zek. Ih­re Fi­gu­ren sind ty­pi­sche Nie­der­rhei­ner, lie­bens­wert und mit klei­nen Schwä­chen.

FOTO: DET­LEF ILGNER

Die Kre­fel­der Krä­hen über­rei­chen je­weils 2000 Eu­ro an Zorn­rös­chen, den Kul­tur­beu­tel und die Öku­me­ni­sche Ju­gend­ar­beit Ei­cken.

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