Krip­pe

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

Wenn das Je­sus­kind nach sei­ner Ge­burt vor 2000 Jah­ren nicht in ei­ne Krip­pe ge­legt wor­den wä­re, wür­de man bald gar nicht mehr wis­sen, um was es sich da­bei ei­gent­lich han­delt. Denn als höl­zer­ner Fut­ter­trog ist die Krip­pe aus der mo­der­nen Land­wirt­schaft schon lan­ge ver­schwun­den. Ei­gent­lich fin­den sich Krip­pen als Fut­ter­stel­len nur noch in frei­er Wild­bahn, be­füllt von Jä­gern, die die Beu­te von mor­gen päp­peln. Nicht ganz jun­ge Men­schen ken­nen die Krip­pe viel­leicht auch als Maß­ein­heit für Holz­koh­le, und die spielt ja im­mer­hin in der Grill­sai­son bis heu­te ei­ne emi­nen­te Rol­le. Am häu­figs­ten ver­wen­det wird das Wort au­ßer­halb der Ad­vents­zeit si­cher­lich von jun­gen, be­rufs­tä­ti­gen El­tern. Die brin­gen ih­ren Nach­wuchs in die Krip­pe. Und sind da­bei ei­gent­lich ziem­lich nah am bi­bli­schen Vor­bild. bee

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