Nach Waf­fen­fund: Ver­däch­ti­ge auf frei­em Fuß

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜS­SEL­DORF (sg) Neun Män­ner, die nach der Ent­de­ckung ei­nes Waf­fen­de­pots im Düs­sel­dor­fer Ma­ghre­bVier­tel am Don­ners­tag­abend fest­ge­nom­men wor­den wa­ren, sind ges­tern aus dem Ge­wahr­sam ent­las­sen wor­den. Aus den bis­he­ri­gen Er­mitt­lun­gen ha­be sich we­der ein drin­gen­der Tat­ver­dacht noch ein Zu­sam­men­hang mit ter­ro­ris­ti­schen Ak­ti­vi­tä­ten ab­lei­ten las­sen, hieß es da­zu.

Er­mit­telt wird nun ge­gen min­des­tens zwei der Ver­däch­ti­gen, weil die of­fen­bar ein nicht an­ge­mel­de­tes Fahr­zeug un­er­laubt in ei­ner frem­den Ga­ra­ge ab­ge­stellt hat­ten, in dem sich auch Blan­ko-Zu­las­sungs­do­ku­men­te und -Pla­ket­ten be­fan­den. Von den fünf Ma­schi­nen­pis­to­len und ei­nem Re­vol­ver, die in der Ga­ra­ge ent­deckt wor­den wa­ren, wol­len die bei­den Brü­der da­ge­gen nichts ge­wusst ha­be. Die Po­li­zei war von Zeu­gen auf die Ga­ra­ge auf­merk­sam ge­macht wor­den, de­nen das da­rin ab­ge­stell­te Fahr­zeug – ein nicht an­ge­mel­de­ter BMW X5, ver­däch­tig vor­ge­kom­men war. Nach dem Fund der Waf­fen hat­ten Be­am­te die Ga­ra­ge ob­ser­viert und wei­te­re Ver­däch­ti­ge fest­ge­nom­men, die mit Fahr­zeu­gen aus So­lin­gen und Bel­gi­en vor­ge­fah­ren wa­ren. Die be­teu­er­ten je­doch, le­dig­lich am Kauf des BMW in­ter­es­siert ge­we­sen zu sein.

We­gen der si­cher­ge­stell­ten Waf­fen er­mit­telt die Kri­po nun ge­gen Un­be­kannt we­gen Ver­sto­ßes ge­gen das Kriegs­waf­fen­kon­troll­ge­setz.

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