Plei­ten, Pech und Tan­nen

Miss­ge­schi­cke an Hei­lig­abend: Un­se­re Le­ser er­leb­ten üb­le Ge­rü­che, fan­den klei­ne Tie­re, bei man­chen floss Blut. Und nur ein an­ge­brann­tes Fest­es­sen hat­te ei­nen wun­der­schö­nen Grund.

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA -

Un­ser Va­ter hat­te ei­nen schö­nen, gro­ßen Weih­nachts­baum be­sorgt. Am Mor­gen des Hei­li­gen Abends soll­te der Baum auf­ge­stellt wer­den. Der Va­ter hol­te die Sä­ge, um ihn zu kür­zen. Doch plötz­lich mel­de­ten sich Freun­de: Sie ha­ben ei­nen Kurz­schluss, mein Va­ter muss hel­fen! Zum Glück kam On­kel Wil­li vor­bei, der den Baum kür­zen woll­te. Ein Kü­chen­stuhl wur­de ge­kippt, Baum drauf, On­kel Wil­li säg­te los. Als das Stück Stamm fiel, pur­zel­te gleich­zei­tig ein Stuhl­bein: Nun hat­te der Baum die rich­ti­ge Zim­mer­hö­he, aber der Stuhl ein Bein we­ni­ger. Edith Sper­ling, Kempen

In un­se­rem über­hitz­ten Wohn­zim­mer – es mag Weih­nach­ten 1967 ge­we­sen sein – stand un­ser Baum schon seit ei­ni­ger Zeit. An Hei­lig­abend zün­de­ten wir die Wachs­ker­zen an, durch mei­ne Un­ge­schick­lich­keit brann­te der Baum lich­ter­loh. Oh­ne lan­ge zu über­le­gen, war­fen wir ihn zum Fens­ter hin­aus, mit al­lem Schmuck. Das na­del­lo­se Holz­ge­rip­pe mit La­met­ta und Ku­geln stand nun zwar schräg, aber als Weih­nachts­baum im Gar­ten. Ein Be­su­cher frag­te am 25. De­zem­ber, ob wir nun auch im Gar­ten Lie­der sin­gen. Gi­se­la Wem­mer, Em­me­rich

Vor ge­nau 25 Jah­ren sind mei­ne jet­zi­ge Frau und ich in un­se­re ers­te ge­mein­sa­me Woh­nung ge­zo­gen. Na­tür­lich muss­te auch ein Christ­baum her, wir lie­hen uns ei­nen et­was äl­te­ren Christ­baum­stän­der mit ei­ner sehr klei­nen Hal­te­rung. Aber wir muss­ten fest­stel­len, dass der Baum nicht in den Stän­der pass­te. Der Stamm muss­te ver­dünnt wer­den. Lei­der hat­te ich nur ganz we­nig Werk­zeug im Haus, und so muss­te ich ver­su­chen, den Stamm mit ei­ner nor­ma­len Baum­sä­ge an­zu­spit­zen. Ich rutsch­te ab und säg­te mir in Zei­ge- und Mit­tel­fin­ger mei­ner lin­ken Hand. Die nächs­ten St­un­den ha­be ich dann im Kran­ken­haus ver­bracht, wo bei­de Schnitt­wun­den ge­näht wur­den. Da ich nun aber schlecht mit Mes­ser und Ga­bel es­sen konn­te, hat mei­ne Frau um­dis­po­niert und zum ers­ten ge­mein­sa­men Hei­lig­abend La­sa­gne ge­kocht. Seit­dem ist La­sa­gne un­ser Hei­lig­abend-Tra­di­ti­ons­es­sen. Gun­nar Le­vertz, ver­ku­sen

Wir räu­men für un­se­re sie­ben bis zehn Qua­drat­me- Le- ter gro­ße Krip­pen­land­schaft im­mer das Wohn­zim­mer um, und der Auf­bau ge­schieht in der Wo­che nach dem 4. Ad­vent. Üb­li­cher­wei­se sam­meln wir da­für im De­zem­ber Na­tur­ma­te­ria­li­en. Vor ei­ni­gen Jah­ren war der Ad­vent kalt und ver­reg­net, wir ka­men erst nach dem 4. Ad­vent da­zu, Moos, Zap­fen und klei­ne Äs­te zu sam­meln. Wir trock­ne­ten sie ei­nen Tag in der Ga­ra­ge und bau­ten dann da­mit die Krip­pe auf. Als wir am Mor­gen des Hei­lig­abend die Ge­schen­ke un­ter den Baum le­gen woll­ten, war der Schreck rie­sen­groß! Un­se­re Krip­pe war über Nacht „le­ben­dig“ge­wor­den! Es krib­bel­te und krab­bel­te auf al­len We­gen, auf al­len Wei­de­flä­chen, im Stall, im Stroh – ein­fach über­all. Es brauch­te ei­ni­ge St­un­den, bis wir die Wald­be­woh­ner, die sich schein­bar sehr wohl fühl­ten, aus un­se­rem war­men Beth­le­hem wie­der „aus­ge­wie­sen“hat­ten. Ur­su­la Kleen-Ko­la­nus, glad­bach

Es war 1968, ich war acht Jah­re alt, als wir zu Weih­nach­ten ei­ne Gast­kat­ze hat­ten, die mei­ner Cou­si­ne ge­hör­te. Hei­lig­abend stand in un­se­rem Wohn­zim­mer ei­ne schö­ne gro­ße Dou­glas-Tan­ne. Der Baum war wun­der­schön ge­schmückt, mit Glas­ku­geln, ech­ten Ker­zen und viel La­met­ta. In­mit­ten der Hek­tik hör­ten wir auf ein­mal ein Mi­au­en. Wir fan­den die Kat­ze oben im Weih­nachts­baum. Rauf­klet­tern hat­te ge­klappt, run­ter konn­te sie aber nicht mehr. Al­so: Lei­ter ge­holt, Kat­ze ge­ret­tet, Baum wie­der her­ge­rich­tet. Mein Bru­der be­kam ei­ne Car­rer­aBahn vom Christ­kind. Auch die Kat­ze fand die Bahn toll, vor al­lem die her­um­sau­sen­den Au­tos. Und dann klet­ter­te sie in den In­nen­raum der Bahn und wälz­te sich krei­schend auf dem Bo­den… Da wuss­ten wir, war­um die­se Kat­ze „nicht nor­mal“war: sie war schlicht und ein­fach rol­lig! Wir ha­ben noch oft über das lus­ti­ge Bild der schrei­en­den Kat­ze im Weih­nachts­baum ge­schmun­zelt. Andrea Zoh­ren, Kre­feld

IMön­chen- n den ers­ten Ta­gen des De­zem­ber 1962 be­zo­gen wir un­ser Haus in Düs­sel­dor­fVol­mers­werth. Es kam uns rie­sig vor, und na­tür­lich brauch­ten wir ei­nen gro­ßen Baum, den wir, um ihn frisch zu hal­ten, im Sand­kas­ten des Vor­gän­gers im Gar­ten la­ger­ten. An Hei­lig­abend war der Baum ge­schmückt, die Ker­zen brann­ten, als wir die Kin­der – da­mals zwei Jah­re und sechs Wo­chen alt – zur Be­sche­rung hol­ten. Aber in kur­zer Zeit ver­brei­te­te sich ein üb­ler Gestank, der ein­deu­tig als Kat­zen­dreck zu er­ken­nen war. In Win­des­ei­le blie­sen wir die Ker­zen aus und be­för­der­ten den Baum samt Schmuck in den Gar­ten. Die wil­den Kat­zen der Um­ge­bung hat­ten sich an­schei­nend in un­se­rem Sand­kas­ten re­gel­mä­ßig er­leich­tert. Erich Kre­wa­ni, Düs­sel­dorf abs­kaus war das Weih­nachts­es­sen mei­ner Fa­mi­lie. Das Pö­kel­fleisch wur­de durch den Fleisch­wolf ge­dreht, au­ßer­dem sau­re He­rin­ge, Zwie­beln, Gur­ken und Ro­te Bee­te, und dann mit Kar­tof­fel ge­mischt. Als ich beim Stu­di­um mei­nen Mann, ei­nen Schwa­ben, ken­nen­lern­te und wir be­schlos­sen, al­lein zu fei­ern, konn­te ich ihn mit ei­ni­ger Mü­he über­zeu­gen: „Aber Labs­kaus muss sein.“Nun ver­füg­te un­ser Stu­den­ten­haus­halt nicht über ei­nen Fleisch­wolf. Statt Pö­kel­fleisch nahm ich Cor­ned Beef, statt Fleisch­wolf ei­ne Roh­kos­trei­be. Ha­ben Sie schon ver­sucht, ei­nen He­ring mit der Roh­kos­trei­be klein­zu­krie­gen? Schon nach kur­zer Zeit blu­te­ten mei­ne Fin­ger. Mein Mann bot dem Ex­pe­ri­ment Ein­halt, und wir hat­ten den ers­ten Krach – aber kein Labs­kaus. El­ke Ador­no,

IDüs­sel­dorf ch muss acht oder neun Jah­re alt ge­we­sen sein, als mein Va­ter an Hei­lig­abend durchs Haus rief: „Was ist mit dem Pa­pier­korb?“Ich sah, wie mei­ne Mut­ter die Far­be wech­sel­te. Das Ge­schenk, das mein Va­ter für sie be­sorgt hat­te, pass­te nicht in sei­nen Schreib­tisch. Dar­um hat­te er es dar­un­ter in dem Pa­pier­korb ver­staut und et­was Pa­pier dar­über ge­legt. Mei­ne Mut­ter war dar­über in­for­miert, hat­te aber beim Haus­putz nicht mehr dran ge­dacht und die Pa­pier­kör­be in die Müll­ton­ne aus­ge­leert. Da­rin wa­ren lei­der aber auch die In­ne­rei­en der Gans ge­lan­det, die im Ofen brut­zel­te. Ich se­he noch mei­nen frisch ge­ba­de­ten Va­ter, der sich sein Ja­ckett aus­zog, die Är­mel sei­nes wei­ßen, ge­stärk­ten Hem­des sehr hoch krem­pel­te, sich durch die In­ne­rei­en der Gans wühl­te und sich bis zum Ge­schenk vor­ar­bei­te­te. Mei­ne El­tern le­ben bei­de nicht mehr, aber das aus Kup­fer­blech ge­trie­be­ne Blu­men­gieß­känn­chen, um das es hier ging, steht heu­te noch bei mir. Karl­heinz Wen­de, Duisburg

ALls Weih­nachts­me­nü soll­te es Rind­fleisch­sup­pe mit Mark­klöß­chen, Gän­se­bra­ten mit Schmor­kohl und als Nach­tisch Ana­nass­pei­se ge­ben. Es wur­de ge­kocht, ge­schmort, ge­bra­ten. Nur ei­nes war selt­sam: Der Gän­se­bra­ten wur­de viel zu schnell braun! Es wur­de der Back­ofen über­prüft. War die Tem­pe­ra­tur zu hoch? Nein! Mei­ne Oma war der Ver­zweif­lung na­he, die Gans war fast knusp­rig braun, aber nicht gar. Wäh­rend die Er­wach­se­nen rät­sel­ten, nahm ich mir die Schüs­sel der Ana­nass­pei­se, um sie aus­zule­cken. Bäh, die war ver­sal­zen! Das muss­te die Lö­sung sein, dann war die Gans ge­zu­ckert! Oma hat­te Salz- und Zu­cker­töp­fe ver­wech­selt. Nun wur­de die Gans ab­ge­spült, ge­sal­zen und ge­pfef­fert und dann wie­der in den Back­ofen ge­stellt. An die­sem Weih­nachts­fest aßen wir na­tür­lich spä­ter und auch kei­ne Ana­nass­pei­se, aber die Gans war ganz vor­züg­lich. Mo­ni­ka Lenn­artz,

HNie­der­krüch­ten ei­lig­abend 1988. Die Gans briet schon im Back­ofen. Dann macht es „puff“, und der Ofen ging aus – und zwar für im­mer. Nun hat­te ich mir im No­vem­ber ge­ra­de ei­ne Mi­kro­wel­le ge­kauft, mit der man auch bra­ten und gril­len konn­te. Ich hat­te vom Wun­der-Ge­rät ge­hört, aber noch kei­ne Er­fah­rung. Al­so teil­te ich die Gans, um sie in die Mi­kro­wel­le zu be­kom­men. Als die Kin­der aus der Mes­se ka­men und al­le war­te­ten, kam die Ent­täu­schung. Die Gans war kno­chen­hart, die Mi­kro­wel­le hat­te sie aus­ge­trock­net. Es war mei­ne ers­te und letz­te Gans! Eva Wind­bergs, Ker­ken

Un­ter den Au­gen al­ler wer­den bei uns reih­um die Päck­chen aus­ge­packt. Ich war dran und pack­te das Ge­schenk mei­nes Man­nes aus. Es war ein selbst­ge­stal­te­ter Ka­len­der, on­line be­stellt, da­mals et­was ganz Neu­es. Ir­ri­tiert blät­ter­te ich durch die Sei­ten: ein sü­ßes blon­des Mäd­chen im Schnee, Os­te­rei­er su­chend, im Meer, auf ei­nem Pferd, un­term Weih­nachts­baum… Hüb­scher Ka­len­der, aber was woll­te mir mein Mann mit dem frem­den Mäd­chen sa­gen? Ich blick­te ihn an. „Al­le Fo­tos von un­se­rem Ma­dei­ra-Ur­laub, kann man jetzt im In­ter­net als Ka­len­der zu­sam­men­stel­len. Toll, ne?“Ich gab ihm den Ka­len­der. Da wa­ren wohl die Adres­sen ver­wech­selt wor­den. Und ir­gend­je­mand hat­te mei­nen Ma­de­ira­ka­len­der. Petra Kre­feld

HEp­ping, ei­lig­abend ist für mich als evan­ge­li­sche Pfar­re­rin ein doch ar­beits­rei­cher Tag. Dar­um fiel die Ent­schei­dung für das Abend­es­sen mit mei­nen El­tern meist auf Din­ge, die sich vor­be­rei­ten lie­ßen. Vor ein paar Jah­ren: Ra­clette! Wir sa­ßen zu­frie­den am fest­lich ge­schmück­ten Tisch, al­les stand be­reit, es konn­te los­ge­hen. Nur das Ra­clette-Ge­rät funk­tio­nier­te nicht. Die Nach­barn fra­gen? Ei­nen Kol­le­gen? Aber die aßen selbst Ra­clette und konn­ten das Ge­rät nicht ent­beh­ren. Schließ­lich der ret­ten­de Ein­fall: al­le Zu­ta­ten in die gro­ße Auf­lauf­form, die ich mir ge­wünscht hat­te. Das Abend­es­sen war pri­ma, der Abend ent­spannt. Am Mor­gen bei Ta­ges­licht ent­hüll­te sich, war­um das Ra­cletteGe­rät kei­nen Mucks ge­tan hat­te: Ich hat­te es in die Au­ßen­steck­do­se ge­steckt – und ver­ges­sen, sie ein­zu­schal­ten. Sil­ke Wip­per­fürth, Lan­gen­feld

Es muss der Hei­lig­abend 2005 ge­we­sen sein. Früh am Mor­gen be­gann es, in Meer­busch zu schnei­en. Es schnei­te und schnei­te, und um 13 Uhr muss­ten wir ein­se­hen, dass wir – Va­ter, Mut­ter und ein elf­jäh­ri­ger Sohn – nicht ins Ruhr­ge­biet zu den Groß­el­tern fah­ren konn­ten. So viel Schnee war wun­der­schön, je­doch fei­ern wir je­des Weih­nach­ten bei mei­nen El­tern. Da­her hat­ten wir prak­tisch nichts Fest­li­ches zu es­sen zu Hau­se. Nur ein paar Do­sen, ein we­nig Ge­mü­se und Kä­se­res­te – für Ra­clette reich­te es. Aber: Die Ge­schen­ke für un­se­ren Sohn wa­ren auch be­reits in Wat­ten­scheid. Nur ein klei­nes Ge­schenk hat­ten wir hier… Lei­der gab es aus­ge­rech­net in je­nem Jahr das ers­te Mal kei­nen Got­tes­dienst in un­se­rer Kir­che, son­dern nur in der fünf Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Nach­bar­ge­mein­de. Wir lie­fen zu Fuß, dick ein­ge­packt ging es durch stark ver­schnei­te Fel­der. Die Be­sche­rung mit ei­nem Ge­schenk und das Res­te-Ra­clette wa­ren eben­so zau­ber­haft. Noch heu­te er­zäh­len wir oft von dem Hei­lig­abend der Pan­nen: Kein Fest­es­sen und nur ein Ge­schenk und doch das schöns­te Weih­nach­ten, das wir als Fa­mi­lie er­lebt ha­ben. Claudia Aza­di, Meer­busch

Mein Weih­nachts­baum soll­te un­be­dingt ei­ne schö­ne Spit­ze ha­ben. Des­halb ra­del­te ich noch kurz vor Ge­schäfts­schluss in die Stadt, um sie zu kau­fen. Vor­sich­tig be­fes­tig­te ich sie oben am Baum. Völ­lig be­geis­tert von mei­ner Schmuck­kunst hob ich den Baum in die Hö­he, um ihn wie üb­lich auf das Tisch­chen zu stel­len. Dann rie­sel­ten die gan­zen Split­ter wie ein wun­der­ba­rer Gold­re­gen auf mich her­ab. Lu­cia von Agris, Goch

Ich stand in der Kü­che und be­goss die Pu­te. Mein Mann schmück­te den Baum. „Wir ha­ben noch ei­ne St­un­de Zeit, bis die Kin­der kom­men.“Kin­der! Un­ser Äl­tes­ter Kon­rad war ge­ra­de 40 ge­wor­den. Er und sei­ne Frau Claudia wa­ren Ärz­te mit ei­ge­ner Pra­xis und El­tern un­se­res vier­jäh­ri­gen En­kels, Hen­ry. Florian, un­ser Jüngs­ter, war 33 und Leh­rer. Sei­ne Freun­din Su­san­na war hoch­schwan­ger. Ich war be­sorgt, dass die zwei St­un­den Fahrt zu an­stren­gend wä­ren. Aber sie be­ru­hig­ten mich, es wä­ren noch vier Wo­chen bis zur Ge­burt. Wäh­rend der Be­sche­rung stöhn­te Su­san­na auf. „Das kön­nen doch nicht die We­hen sein!“Doch, das wa­ren sie. Ei­gent­lich woll­ten sie noch ins Kran­ken­haus fah­ren, aber dann ging al­les ganz schnell. Wäh­rend Florian Su­san­nas Hand hielt, half Claudia dem Ba­by auf die Welt. Als wir die klei­ne Ame­lie be­staun­ten, sag­te Hen­ry: „In der Kü­che stinkt es.“Mein Es­sen! Die Pu­te war ver­kohlt, der Rot­kohl an­ge­brannt. Ich konn­te nur noch die Klö­ße an­bra­ten. Da­zu gab es Spie­gel­ei­er – ziem­lich spar­ta­nisch. Trotz­dem wa­ren wir un­end­lich dank­bar. Ilo­na Hen­ke, Gre­ven­broich

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