Mein Wunsch­zet­tel

Die Kin­der der Ki­ta Sau­se­wind ver­ra­ten ih­re Wün­sche an das Christ­kind und über­le­gen, wie das Kind ei­gent­lich aus­sieht – und wer ihm hel­fen könn­te.

Rheinische Post Moenchengladbach - - ROCK UND POP -

Zu­ge­ge­ben, die­se Wun­sch­lis­te ist lang. Aber was sein muss, muss sein. Schließ­lich ist ja Weih­nach­ten. Die Kin­der der Ki­ta Sau­se­wind in Ei­cken ha­ben sich ei­ne Men­ge Ge­dan­ken ge­macht, was sie sich zu Weih­nach­ten wün­schen. Aber sie wis­sen auch, wie das Christ­kind so vie­le Wün­sche er­fül­len kann: „Der Ni­ko­laus und ganz vie­le En­gel kön­nen dem Christ­kind hel­fen“, fin­det Ha­dia (5). Und Lui­sa weiß: „Auch der Weih­nachts­mann hilft.“Das ist im Fall von Oli (5) auch be­son­ders wich­tig, denn der hat sich gar nichts vom Christ­kind ge­wünscht. Da­für aber ei­ne gan­ze Men­ge vom Weih­nachts­mann: „Ein Hoch­bett, wo man oben schla­fen kann und un­ten mit Schreib­tisch.“Na­tür­lich ist so ein Wunsch durch­aus et­was schwe­rer. Das dürf­te aber kein Pro­blem für das Christ­kind sein, er­klärt Mar­lon (5). Wenn es die Ge­schen­ke auf drei Sta­peln, da­von ei­ner auf dem Kopf, ba­lan­ciert und durch die Ge­gend fliegt, müss­te das ei­gent­lich klap­pen, sagt er. Falsch, sagt Lu­cia (5). Das Christ­kind be­kommt Hil­fe: „Von Ma­ma und Pa­pa.“Das Christ­kind kann al­lein so et­was gar nicht tra­gen, weiß auch Nai­ma (3) die sich un­ter an­de­rem ei­nen Stuhl für ih­re Schwes­ter wünscht: „Den kann der Ni­ko­laus tra­gen, denn der ist ja rich­tig stark.“Die klei­nen Ge­schen­ke für sich selbst könn­te da­für das Christ­kind per­sön­lich brin­gen, fin­det sie: „Ei­ne En­te zum Ba­den, Scho­ko­la­de und ei­nen Bru­der. Ich fin­de ei­nen Bru­der so toll.“

Wirk­lich ge­se­hen hat das Christ­kind aber noch kei­nes der Kin­der. Des­halb hat Mar­lon dem Christ­kind auch ei­nen Brief ge­schrie­ben: „War­um ver­steckst du dich im­mer so gut und bist so lei­se?“Ben (5) hin­ge­gen weiß: „Das Christ­kind macht sich un­sicht­bar.“Auch wenn es noch nie je­mand ge­se­hen hat, sind die Vor­stel­lun­gen über das Kind doch ziem­lich ein­deu­tig. „Es ist ein Mäd­chen“, sagt And­re­na (4). Und zwar ei­nes mit ro­tem Pull­over, blon­den Haa­ren und wei­ßem Ge­sicht. Ju­lia (4) fin­det: „Es sieht aus wie ein En­gel mit Flü­geln und hat ei­nen Kreis um den Kopf.“Die Flü­gel müss­ten ei­gent­lich weiß sein wie das Kleid, glaubt Ha­dia. Nein, die Flü­gel sind gold, be­tont Lui­sa (3). Ist ja al­les in Ord­nung, aber das Christ­kind ist selbst­ver­ständ­lich ein Jun­ge, sagt Oli (4): „Und der macht sich und die Ge­schen­ke un­sicht­bar.“

Wie auch im­mer das Christ­kind nun aus­sieht oder die Ge­schen­ke bringt, ob es ein Jun­ge oder Mäd­chen ist, ei­nes ist für Ami­ra (3) und No­ra (3) klar. Sie ste­hen auf und sin­gen: „Hap­py bir­th­day, lie­bes Christ­kind, hap­py bir­th­day to you!“

SA­BI­NE KRICKE UND ANDRE­AS GRUHN Ein Vi­deo der Kin­der fin­den Sie im In­ter­net un­ter www.rp-on­line.de/mo­en­chen­glad­bach

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.