Pha­ri­sä­er

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL -

„Ob es mei­ne Pflicht ist, den Vor­schrif­ten der Ver­nunft nach­zu­ge­hen? Aber selbst­ver­ständ­lich ist sie das! Da­zu ge­hört vor al­lem ein ent­halt­sa­mes Le­ben. Ein ge­lun­ge­nes Le­ben kann es nur im Schutz­raum der Ge­bo­te Got­tes ge­ben. Egal was mir wi­der­fährt – al­les ge­schieht nach ei­nem be­stimm­ten Schick­sal. Je­doch soll­te man ein be­stimm­tes Maß fin­den, um die Macht des Schick­sals und die mensch­li­che Ver­nunft in Ein­klang zu brin­gen. Die­se Weis­heit ver­su­che ich auch an mei­ne Mit­men­schen wei­ter­zu­ge­ben, denn Nächs­ten­lie­be ist für mich fast ge­nau­so wich­tig wie die Ein­hal­tung der Ge­set­ze der To­ra. Mei­ne uns­terb­li­che See­le soll in Voll­kom­men­heit le­ben, und so stre­be ich stets nach Ge­rech­tig­keit, denn nur so kann ich Gott ge­fal­len. Ge­rech­tig­keit ist für mich un­ter an­de­rem die Tren­nung von Thron und Al­tar. Ich bin ge­gen die Über­nah­me heid­ni­scher grie­chi­scher Ein­flüs­se im Be­reich welt­li­cher Macht.’’

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