Fisch­fang in Ga­li­läa flo­riert

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL -

KAFARNAUM (nikun) Ob Ki­schri oder lang­köp­fi­ge Bar­be: Die Fi­scher am See Ge­ne­za­reth er­freu­en sich der­zeit am gro­ßen Vor­kom­men die­ser Ar­ten. Be­son­ders die Or­te Kafarnaum und Mag­da­la, wel­che die größ­ten Hä­fen ha­ben, pro­fi­tie­ren enorm. Ihr Ei­gen­be­darf an Fisch ist mehr als ge­deckt. Mag­da­la ist zu­dem das Pö­kel­zen­trum der Re­gi­on. Die Fi­sche wer­den nachts mit­hil­fe von Net­zen, An­geln und Har­pu­nen ge­fan­gen, so­wohl vom Ufer als auch vom Boot aus. Ge­pö­kelt wer­den sie mit dem vom To­ten Meer stam­men­den Salz, um sie nach Je­ru­sa­lem oder gar bis nach Rom lie­fern zu kön­nen. Be­son­ders in Je­ru­sa­lem ent­steht ein gro­ßer Fisch­markt. Viel­leicht auch, weil der Fisch ger­ne als Me­di­zin bei Au­gen­krank­hei­ten wie dem „Star“ver­wen­det wird.

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