Betrug mit Bil­lig-Skla­ven

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL -

ROM (beh) Skan­dal auf dem Skla­ven­markt: Der Händ­ler Quin­tus Li­vi­us hat Dut­zen­de Käu­fer über die Her­kunft der von ihm an­ge­bo­te­nen Haus­skla­ven be­lo­gen. An­statt den wah­ren Her­kunfts­ort, ein Dorf in Ar­me­ni­en, zu nen­nen, gab er Grie­chen­land als Ge­burts­ort an. Dem­ent­spre­chend ver­lang­te er von den Käu­fern die für Grie­chen üb­li­chen Prei­se von bis zu 700 De­nar. Die Wa­re war je­doch un­fä­hig, grie­chisch zu spre­chen oder gar zu schrei­ben. Man­che der Ver­kauf­ten konn­ten nicht ein­mal mu­si­zie­ren. Zum Ver­gleich: Ein Skla­ve min­de­rer Her­kunft kos­tet 200 bis 300 De­nar. Erst dem Feld­herrn Sextus Pom­pei­us Magnus Pi­us fie­len die Män­gel noch vor Ab­schluss des Ge­schäfts auf. Der Feld­herr sieht sich nun in der Pflicht, den be­trü­ge­ri­schen Skla­ven­händ­ler zu ver­kla­gen.

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