We­der Fisch noch ge­wöhn­lich

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINDERSEITE -

Ob­wohl sein Na­me an­de­res be­sagt, ist die­ses Tier kein Fisch und zu­dem eher au­ßer­ge­wöhn­lich. Es ist mit Schne­cken und Mu­scheln ver­wandt, wird höchs­tens zwei Jah­re alt, be­sitzt zehn Ar­me und wird bis zu ei­nem hal­ben Me­ter groß. Den Ge­wöhn­li­chen Tin­ten­fisch fin­det man im Mit­tel­meer, im At­lan­tik und in der Nord­see. Dort lebt die­ser Kopf­fü­ßer ver­steckt am Mee­res­bo­den und lau­ert auf sei­ne Beu­te. Er schleicht sich an klei­ne Fi­sche und Kreb­se her­an und fängt sie mit ge­ziel­tem „Schuss“der bei­den lan­gen Fang- ar­me. Zum Kna­cken der Krebs­scha­le be­sitzt der Tin­ten­fisch ei­ne Art Schna­bel, mit dem er je­des Krus­ten­tier über­wäl­tigt. So er­folg­reich die­ser Ver­wand­te des Kra­ken als Jä­ger auch ist, muss er sich selbst vor un­zäh­li­gen hung­ri­gen Mee­res­be­woh­nern in Acht neh­men. Mit Hil­fe be­son­de­rer Zel­len der Haut kann der Tin­ten­fisch die Fär­bung des Un­ter­grun­des an­neh­men und wird für gro­ße Fi­sche, Rob­ben und Wa­le un­sicht­bar. Soll­te er doch ein­mal auf­ge­spürt wer­den, ver­sprüht er sei­ne dunk­le Tin­te und flüch­tet.

FO­TO: PRI­VAT

Der Ge­wöhn­li­che Tin­ten­fisch kann Krus­ten­tie­re über­wäl­ti­gen.

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