Wo Eier mit Speck zu Hau­se sind

In Viersen tref­fen Ur­ba­ni­tät und Na­tur auf­ein­an­der. Die Kreis­stadt zieht des­halb Neu­bür­ger an, die Wert le­gen auf städ­ti­sches Woh­nen in länd­li­chem und klein­städ­ti­schem Um­feld.

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINDERSEITE - VON BI­AN­CA TREF­FER

Wer we­der auf Na­tur und Land­le­ben in un­mit­tel­ba­rer Nä­he noch auf die An­nehm­lich­kei­ten ei­ner Stadt mit Ein­kau­fen, Thea­ter, Kul­tur, Mu­sik und vie­len Events ver­zich­ten möch­te, der ist in Viersen an der rich­ti­gen Adres­se. Denn die Kreis­stadt mit ih­ren vier Stadt­ei­len Alt-Viersen, Dül­ken, Süch­teln und Bois­heim schafft den Spa­gat zwi­schen zwei an­sons­ten sehr ge­gen­sätz­li­chen Din­gen. „Viersen bie­tet die per­fek­te Kom­bi­na­ti­on aus länd­li­chem Le­ben, städ­ti­schem Flair und groß­städ­ti­schen An­ge­bo­ten“, be­schreibt es die städ­ti­sche Ci­ty­ma­na­ge­rin Ma­rei­ke Back­hau­sen tref­fend.

Je­den Stadt­teil zeich­net da­bei ei­ne Be­son­der­heit aus. An­ge­fan­gen vom be­schau­li­chen Bois­heim mit sei­nem Tan­teEm­ma-La­den, das den äu­ßers­ten Zip­fel der Kreis­stadt dar­stellt, über Dül­ken und Süch­teln, die mit viel historischer Bau­sub­stanz punk­ten, bis hin zu Alt-Viersen sel­ber, das ur­ban und groß­städ­tisch da­her­kommt. Die Stadt Viersen ist da­bei na­tur­ver­bun­den. Zwei Drit­tel des ge­sam­ten Vier­sener Stadt­ge­bie­tes be­ste­hen aus Grün­flä­che. Fel­der, Wäl­der und Wie­sen rah­men die Stadt ein, wo­bei et­li­che der zahl­reich vor­han­de­nen land­wirt­schaft­li­chen An­la­gen Ein­kau­fen auf dem Bau­ern­hof an­bie­ten. Zum Stadt­grün sel­ber ge­hö­ren un­ter an­de­rem die Süch­tel­ner Hö­hen und die Bo­cker­ter Hei­de. Wo­bei hier so­gar Hö­hen­un­ter­schie­de zu be­wäl­ti­gen sind. Ski­läu­fer kom­men zwar nicht auf ih­re Kos­ten, aber bei Schnee kann her­vor­ra­gend ge- ro­delt wer­den. Ein ge­ne­rell gro­ßer Part ist die Frei­zeit­ge­stal­tung.

Der Klet­ter­wald Nie­der­rhein auf den Süch­tel­ner Hö­hen, die Klet­ter­hal­le am Rans­berg, Pad­deln auf der Niers, der BMXund Dirt-Park am Ho­hen Busch so­wie die dor­ti­gen Beach­vol­ley­ball- und Bas­ket­ball­fel­der, die je­der­zeit zu ei­nem spon­ta­nen Spiel ein­la­den, die Ska­ter-An­la­ge oder die Nor­dicWal­king-Stre­cke, die ge­nau wie die Reit­we­ge durch die grü­ne Lunge der Stadt füh­ren – Viersen ist sport­lich gut auf­ge­stellt. Die kul­tu­rel­len High­lights feh­len eben­so we­nig. Die Vier­sener Fest­hal­le, al­len als die „Gu­te Stu­be“be­kannt, kann Jahr für Jahr in­ter­na­tio­na­le Grö­ßen auf ih­rer Büh­ne be­grü­ßen und das von Mu­sik über Bal­lett bis hin zum Thea­ter. Die Kreis­stadt ist Aus­rich­ter der Bil­lard-WM, nennt ein Jazz-Fes­ti­val mit be­kann­ten Mu­si­kern der Sze­ne ihr Ei­gen und hat Eier mit Speck, wo­bei sich da­hin­ter kein ku­li­na­ri­sches Er­leb­nis ver­birgt, son­dern ein weit über die Gren­zen des Krei­ses Viersen hin­aus be­kann­tes Rock­fes­ti­val der be­son­de­ren Art. Kar­ne­val, Schüt­zen­fes­te, Schöp­pen­markt, Old­ti­mer-Ral­lye – in Viersen ist je­de Men­ge los und al­le Al­ters­grup­pen wer­den an­ge­spro­chen. Ein Bum­mel durch die Städ­ti­sche Ga­le­rie samt Skulp- tu­ren­park hat schon so man­chen Be­su­cher stau­nen las­sen, wo­ge­gen die Vier­sener wis­sen, wel­che be­kann­ten Künst­ler sich hier ver­ewigt ha­ben. Wer­ke von Mark di Su­ve­ro, Ant­ho­ny Cragg, Mat­ta und Wang Du zäh­len un­ter an­de­rem da­zu. Sich mit­ten in der Stadt auf ei­nem meh­re­re tau­send Qua­drat­me­ter gro­ßen Krea­tiv­spiel­platz tref­fen oder ei­ne Run­de Boc­cia im un­mit­tel­bar an der Fuß­gän­ger­zo­ne ge­le­ge­nen Park spie­len – in Viersen kein Pro­blem. Woh­nen ist in­ner­städ­tisch ge­nau­so mög­lich wie in den un­mit­tel­bar an die In­nen­stadt an­gren­zen­den Bau­ge­bie­ten, die auf­grund der Nach­fra­ge teil­wei­se er­wei­tert wer­den.

Es sind aber auch ge­ra­de die vie­len Klei­nig­kei­ten, die Viersen le­bens- und lie­bens­wert ma­chen. Da­zu ge­hört un­ter an­de­rem die „Bröt­chen­tas­te“. Wer mal schnell, trotz der kur­zen We­ge, mit dem Au­to in die Stadt fährt, um die Bröt­chen zu er­ste­hen oder den Klein­ein­kauf zu er­le­di­gen, der braucht an den Park­au­to­ma­ten nur Gelb und dann Grün zu drü­cken. Dar­auf­hin gibt es ein 15mi­nü­ti­ges kos­ten­frei­es Park­ti­cket. Ge­ne­rell ist auf den öf­fent­li­chen Flä­chen das Par­ken zwi­schen 13 und 15 Uhr kos­ten­frei. Sams­tags ist Par­ken so­gar durch­ge­hend kos­ten­frei.

Viersen lockt aber nicht nur zum Ein­kau­fen und Woh­nen. Ge­wer­be­ge­bie­te wie Ma­cken­stein, Rans­berg oder Feld­stra­ße sind auf­grund der gu­ten ver­kehr­li­chen An­bin­dung ent­stan­den. In­ter­na­tio­nal be­kann­te Fir­men als auch Hand­werks­be­trie­be ha­ben sich an­ge­sie­delt und Ar­beits­plät­ze mit­ge­bracht.

FO­TO: BUSCH

Auch Fes­te und Fes­ti­vals ge­hö­ren zum Le­ben in Viersen – zum Bei­spiel die Kon­zert-Ver­an­stal­tung mit dem ein­präg­sa­men Na­men „Eier mit Speck“.

FO­TOS: JÜR­GEN SCHRÖ­DER (LUFT­BILD), BUSCH

Länd­lich, städ­tisch, groß­städ­tisch: Viersen mit sei­nen Stadt­tei­len Alt-Viersen, Dül­ken, Süch­teln und Bois­heim bie­tet sei­nen Be­woh­nern die Mög­lich­keit, nach ei­ge­nen Vor­stel­lun­gen zu le­ben.

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