Ro­bus­ter Ar­beits­markt

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINDERSEITE -

„Der Ar­beits­markt ist so ro­bust wie lan­ge nicht, er­freu­lich sta­bil und auf­nah­me­fä­hig“, fass­te Agen­tur-Chef Dirk Strang­feld die jüngs­ten Da­ten für den No­vem­ber am Ar­beits­markt für Kre­feld und den Kreis Viersen zu­sam­men. Die Ar­beits­lo­sen­quo­te lag im Ok­to­ber bei 10,3 Pro­zent für Kre­feld, bei 5,1 für den Be­zirk Kempen, Grefrath und Tönisvorst, bei 7,1 für Net­te­tal und Brüg­gen so­wie für Stadt Viersen, Nie­der­krüch­ten, Schwalm­tal und Wil­lich. Dies zeigt, dass es um die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in der Re­gi­on gut be­stellt ist.

Die Agen­tur für Ar­beit hat­te zum Be­richt über den Ar­beits­markt in der Re­gi­on zum Spiel­wa­ren­händ­ler Toys ‘R’ Us ein- ge­la­den, um auf Ar­beits­plät­ze für Men­schen mit Be­hin­de­rung auf­merk­sam zu ma­chen. Den­nis Lam­bracht aus Grefrath-Oedt er­hielt nach Ab­schluss sei­ner Leh­re im Mai bei sei­nem Aus­bil­dungs­be­trieb kei­ne An­stel­lung, ob­wohl die­ser nicht al­le frei­en Stel­len be­set­zen konn­te. Sei­ne Be­hin­de­rung – er ist klein­wüch­sig – hat mög­li­cher­wei­se den Aus­schlag für die Ab­leh­nung ge­ge­ben. Der Spiel­wa­ren­händ­ler hat ihn jetzt ein­ge­stellt und ist zu­frie­den mit ihm.

Laut Strang­feld ist dies auch Be­leg da­für, dass sich Un­ter­neh­men in Zei­ten von Ar­beits­kräf­te­man­gel fle­xi­bel ori­en­tie­ren kön­nen. Au­ßer­dem stellt die Agen­tur fi­nan­zi­el­le Hil­fen be­reit, wenn Ar­beits­plät­ze be­hin­der­ten­ge­recht aus­ge­stat­tet wer­den.

FO­TO: ARGE

Dirk Strang­feld, Ge­schäfts­füh­rer der Agen­tur für Ar­beit Kre­feld, fin­det den Ar­beits­markt der­zeit er­freu­lich auf­nah­me­fä­hig.

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