Zum Ver­trags­en­de müs­sen Mie­ter die Woh­nung zu­gäng­lich ma­chen.

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINDERSEITE - (

tmn) Wer als Mie­ter sei­ne Woh­nung kün­digt, muss dem Ver­mie­ter ge­stat­ten, die Woh­nung zu be­sich­ti­gen. Dar­auf weist der Ei­gen­tü­mer­ver­band Haus & Grund Deutsch­land hin. Dies gilt selbst dann, wenn im Miet­ver­trag ei­ne ent­spre­chen­de Pflicht nicht ver­an­kert ist. Der Mie­ter muss ei­ne Be­sich­ti­gung aber nur dul­den, wenn der Ver­mie­ter hier­für ein be­rech­tig­tes In­ter­es­se vor­wei­sen kann.

Ein sol­ches In­ter­es­se liegt zum Bei­spiel bei der Ab­nah­me der Woh­nung vor oder wenn die Woh­nung Mie­t­in­ter­es­sen­ten ge­zeigt wer­den soll. Al­ler­dings muss die Kün­di­gung schon vor­lie­gen. Soll­te der Mie­ter dem Ver­mie­ter nur an­ge­kün­digt ha­ben, dass er kün­di­gen will, oh­ne ei­ne Kün­di­gung aus­zu­spre­chen, be­steht kein An­spruch.

Die Be­sich­ti­gung muss vor­ab recht­zei­tig mit dem Mie­ter ver­ein­bart wor­den sein und darf den Mie­ter nicht über die Ma­ßen be­las­ten. Der Ver­mie­ter kann we­der ei­ne Be­sich­ti­gung zur Un­zeit noch zahl­rei­che Ter­mi­ne ver­lan­gen. Al­ler­dings darf der Mie­ter dem Ver­mie­ter auch die Woh­nungs­ver­mie­tung nicht un­nö­tig er­schwe­ren. So muss der Mie­ter selbst im Win­ter ei­ne Be­sich­ti­gung bei Ta­ges­licht er­mög­li­chen, so­weit ihm dies mög­lich ist.

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