Of­fen­si­ves Rhein­land

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS - VON DET­LEV HÜWEL

Die For­mie­rung von 24 rhei­ni­schen Städ­ten und Krei­sen zur „Me­tro­pol­re­gi­on Rhein­land“ist die rich­ti­ge Stra­te­gie zur Be­wäl­ti­gung der Zu­kunfts­auf­ga­ben. Nicht kom­mu­na­les Klein­klein, son­dern re­gio­na­le Zu­sam­men­ar­beit ist ge­fragt, wenn es et­wa um Fra­gen von Pla­nung, Ver­kehr und Bil­dung geht. Er­staun­lich ist nur, dass das Rhein­land sich erst jetzt sei­ner Stär­ke be­wusst wird und in die Of­fen­si­ve geht.

Die Grün­dung der „Me­tro­pol­re­gi­on“mar­kiert zugleich die Aus­dif­fe­ren­zie­rung des vor 70 Jah­ren ge­grün­de­ten Lan­des Nord­rhein-West­fa­len in die drei Tei­le Rhein­land, Ruhr­ge­biet und West­fa­len. Wä­re es da­her nicht an der Zeit, die Zahl der Re­gie­rungs­be­zir­ke die­ser Ent­wick­lung an­zu­pas­sen? Bis­lang gibt es fünf die­ser Mit­tel­in­stan­zen in NRW. Drei reich­ten aber wohl voll­kom­men aus und wä­ren ein Bei­trag zur Straf­fung der Ver­wal­tung, oh­ne dass die Bür­ger dar­un­ter zu lei­den hät­ten. Dem Ver­dienst der bei­den Re­gie­rungs­prä­si­den­tin­nen von Düs­sel­dorf und Köln, den rhei­ni­schen Ei­ni­gungs­pro­zess vor­an­ge­bracht zu ha­ben, wür­de dies kei­nen Ab­bruch tun. BE­RICHT

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