Neue Wel­le von Ver­haf­tun­gen in der Tür­kei

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

ISTAN­BUL (RP) Die tür­ki­schen Si­cher­heits­be­hör­den ha­ben in der ver­gan­ge­nen Wo­che mehr als 1600 Men­schen un­ter dem Ver­dacht vor­ge­la­den, Kon­tak­te zu Ex­tre­mis­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen zu un­ter­hal­ten. Mehr als 500 von ih­nen sei­en ver­haf­tet wor­den, teil­te das In­nen­mi­nis­te­ri­um mit. Den meis­ten Be­trof­fe­nen wür­den Ver­bin­dun­gen zur ver­bo­te­nen Or­ga­ni­sa­ti­on des in den USA le­ben­den Pre­di­gers Fe­tul­lah Gü­len vor­ge­wor­fen. Die üb­ri­gen sei­en we­gen an­geb­li­cher Kon­tak­te zu kur­di­schen Ex­tre­mis­ten­grup­pen und zum IS vor­ge­la­den oder ver­haf­tet wor­den. Die Be­hör­den schrän­ken au­ßer­dem den Zu­gang zum In­ter­net über We­ge wie VPN-Tun­nel oder über das TorNetz­werk im­mer wei­ter ein, die Nut­zern An­ony­mi­tät und Zu­gang zu ge­sperr­ten Seiten ge­wäh­ren. Auch Twit­ter oder Youtube sind häu­fig nicht zu er­rei­chen.

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