Ru­he und Ein­kehr mal ganz an­ders

Rheinische Post Moenchengladbach - - GESELLSCHAFT - DIE­TER WE­BER

Wir le­ben in ei­ner tur­bu­len­ten Zeit. Gera­de vor Weih­nach­ten und jetzt „zwi­schen den Ta­gen“. Al­les scheint uns wich­ti­ger zu sein als Ru­he und in­ne­re Ein­kehr. Aber es gibt sie, die Mo­men­te, die deut­lich ma­chen, dass al­les auch ganz an­ders sein kann. Das jun­ge Paar, das mit ei­nem Drei­kä­se­hoch auf der Al­ber­tus­stra­ße un­ter­wegs war, zeig­te, wie man es an­ders ma­chen kann. Erst stand es mit dem Nach­wuchs vor dem He­pha­ta-Shop und er­klär­te see­len­ru­hig, was al­les in der Aus­la­ge zu se­hen war. Und we­nig spä­ter wur­de es am Kon­rad-Ade­nau­er-Platz ge­sich­tet, als die Mut­ter dem klei­nen Sohn ei­ne be­son­de­re Freu­de mach­te: Sie lief auf der Ein­fas­sung des Hoch­bee­tes und blies vie­le Sei­fen­bla­sen in die Luft. Das Kind jauchz­te, als es durch den Bla­sen-Re­gen lief und die fra­gi­len Ge­bil­de zer­plat­zen ließ.

Herr­lich! Und so fried­lich!

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