Viel Wir­bel um sie­ben Bron­ze-Esel

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(to­gr) Am 5. Sep­tem­ber kom­men sie end­lich auf dem Son­nen­haus­platz an. Sie­ben Bron­ze-Esel, die das Skulp­tu­ren-En­sem­ble „Don­key’s Way“bil­den, wer­den im Bei­sein der Künst­le­rin Ri­ta McB­ri­de auf dem neu­en Son­nen­haus­platz mon­tiert. Und zwei Wo­chen spä­ter, bei der of­fi­zi­el­len Er­öff­nung des Plat­zes, sind die Esel nicht nur ein be­lieb­tes Fo­to­mo­tiv, vor al­lem die Kin­der nut­zen die et­wa ein Me­ter ho­hen und 100 Ki­lo schwe­ren Skulp­tu­ren auch ger­ne als klei­nes Klet­ter­ge­rüst. Doch auch nach der Be­grü­ßung durch das Ju­gend­sin­fo­nie­or­ches­ter blei­ben die Esel vor­erst ein The­ma – nur sind die Schlag­zei­len nicht mehr po­si­ti­ver Art.

Schon kurz nach der Er­öff­nungs­fei­er wer­den drei Esel über Nacht schwer be­schä­digt. Ei­nem wird der kom­plet­te Schwanz ab­ge­trennt, zwei wei­sen er­heb­li­che Ris­se auf. Und kaum sind die Kunst­wer­ke re­pa­riert, wer­den sie ein zwei­tes Mal de­mo­liert. Dies­mal fehlt gleich an drei Eseln der Schweif. Bür­ger und Po­li­ti­ker sind em­pört, nicht we­ni­ge for­dern ei­ne Vi­deo-Über­wa­chung. Wäh­rend­des­sen er­hal­ten al­le Esel durch Mit­ar­bei­ter des nie­der­län­di­schen Un­ter­neh­mens, das die Bron­ze-Skulp­tu­ren ge­gos­sen hat, neue Schwän­ze – nun sind sie mit­tels ei­ner ein­ge­schweiß­ten Ei­sen­stan­ge fest mit den Kö­pern der Esel ver­bun­den. In der Ad­vents­zeit wird es schließ­lich ru­hi­ger um sie – sie ste­hen ja auch et­was ab­seits des neu­en Weih­nachts­mark­tes auf dem Sonn­haus­platz.

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