MEL­DUN­GEN

Rheinische Post Moenchengladbach - - KULTUR -

Ber­lin (dpa) Bei der Pfle­ge ei­nes An­ge­hö­ri­gen darf die ei­ge­ne Ge­sund­heit nicht zu kurz kom­men. Wer Sport zum Aus­gleich treibt, soll­te es aber nicht über­trei­ben. Das Trai­ning soll­te stär­kend wir­ken und kei­ne zu­sätz­li­che Be­las­tung für Pfle­gen­de sein. Da­zu rät die Bun­des­ver­ei­ni­gung Deut­scher Apo­the­ker­ver­bän­de in der ak­tu­el­len Aus­ga­be ih­rer Zeit­schrift „Neue Apo­the­ken Il­lus­trier­te“. Leich­tes Aus­dau­er­trai­ning kann Be­trof­fe­nen hel­fen, den an­stren­gen­den All­tag leich­ter und ro­bus­ter zu meis­tern. Pfle­gen­de soll­ten sich re­gel­mä­ßig Pau­sen von der Ar­beit gön­nen und auch mal an die fri­sche Luft ge­hen. Ein Spa­zier­gang las­se sich dar­über hin­aus gut mit Atem­übun­gen kom­bi­nie­ren. Be­nö­ti­gen sie durch ei­ne Über­las­tungs­si­tua­ti­on ei­ne län­ge­re Aus­zeit, gibt es die Mög­lich­keit, ei­ne Ver­hin­de­rungs­pfle­ge zu be­an­tra­gen. Dann wer­den sie zeit­wei­se von kom­pe­ten­ten Pfle­ge­kräf­ten ver­tre­ten. An­trags­for­mu­la­re hält die Pfle­ge­kas­se be­reit. Grund­sätz­lich ist je­de Pfle­ge­kas­se ver­pflich­tet, pfle­gen­de An­ge­hö­ri­ge zu be­ra­ten. Die­ses An­ge­bot soll­ten die­se un­be­dingt in An­spruch neh­men, da­mit sie die bes­ten Stra­te­gi­en für ih­re Auf­ga­ben ent­wi­ckeln kön­nen. Ber­lin (dpa) Hus­ten ist läs­tig und schwer zu be­han­deln. Wer nicht ab­war­ten und Tee trin­ken will, kann es mit Haus­mit­teln ver­su­chen, sagt Prof. Andreas Mich­al­sen, Na­tur­heil­kund­ler im Im­ma­nu­el-Kran­ken­haus Ber­lin. „Hier hel­fen Scharfstof­fe wie Meer­ret­tich, Kres­se, Zwie­bel oder Ing­wer“, er­klärt er. Man kann sie klein ha­cken und mit Ho­nig zu Saft ver­rüh­ren. Wer die Kräu­ter oder Wur­zeln nicht es­sen möch­te, kann dar­aus auch ei­ne Mi­schung zum Ein­rei­ben auf der Brust zu­be­rei­ten. Dann ist es wich­tig, die Zu­be­rei­tung spä­ter wie­der ab­zu­wa­schen. Sonst wird die Haut zu sehr ge­reizt. Kö­nig­stein (dpa) Man­che Nah­rungs­mit­tel be­ein­flus­sen die Wei­se, wie der Kör­per Me­di­ka­men­te auf­nimmt. Wer sei­nen Blut­druck mit Ta­blet­ten senkt, soll­te kei­ne Grape­fruit es­se, schreibt die Zeit­schrift „Na­tur­arzt“. Der in der Frucht ent­hal­te­ne Stoff Na­rin­gin setzt ein En­zym au­ßer Kraft. Es sorgt da­für, dass der Arz­nei­wirk­stoff so ins Blut ge­langt, wie er ge­braucht wird. Auch mit an­de­ren Me­di­ka­men­ten ist die Grape­fruit un­ver­ein­bar.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.