Buch­bran­che for­dert Frei­las­sung von Au­to­rin

Rheinische Post Moenchengladbach - - KULTUR -

FRANK­FURT (dpa) Als „Far­ce“hat der Dach­ver­band der deut­schen Buch­bran­che den be­vor­ste­hen­den Pro­zess ge­gen die tür­ki­sche Au­to­rin As­li Er­do­gan kri­ti­siert. Der Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels ver­lang­te ges­tern er­neut die Frei­las­sung der Schrift­stel­le­rin. Zu­gleich wur­den die Bun­des­re­gie­rung und die EU-Kom­mis­si­on auf­ge­for­dert, die Mei­nungs­frei­heit in der Tür­kei kom­pro­miss­los ein­zu­for­dern. Die Ver­hand­lung ge­gen die seit Au­gust we­gen des Vor­wurfs der Mit­glied­schaft in ei­ner Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on In­haf­tier­te soll am mor­gen in Istan­bul be­gin­nen. Die Au­to­rin schrieb un­ter an­de­rem für die per Not­stands­de­kret ge­schlos­se­ne pro­kur­di­sche Zei­tung „Öz­gür Gün­dem“.

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