Hör­spiel: Das Ge­spenst von Can­ter­vil­le

Rheinische Post Moenchengladbach - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Der ame­ri­ka­ni­sche Ge­sand­te in En­g­land kauft für sei­ne Fa­mi­lie Schloss Can­ter­vil­le mit al­lem, was da­zu­ge­hört, auch dem Schloss­ge­spenst. Aber das nimmt er nicht sehr ernst. Die gan­ze Fa­mi­lie be­geg­net dem Ge­spenst mit der Un­be­küm­mert­heit auf­ge­klär­ter mo­der­ner Men­schen. Das Ge­spenst will der Fa­mi­lie das Gru­seln leh­ren, doch es wird da­bei völ­lig zer­mürbt. Die Fa­mi­lie gru­selt sich ein­fach nicht. Die­se iro­nisch-hu­mor­vol­le Geis­ter­ge­schich­te aus der Fe­der des iri­schen Dich­ters Os­car Wil­de hat Welt­ruhm er­langt. Sie dient dem Kom­po­nis­ten Hen­rik Al­brecht als Vor­la­ge für das Orchest­er­hör­spiel, das „Ra­dio Kaka­du“am 1. Ja­nu­ar sen­det. Die ge­sam­te Hand­lung wird von drei Schau­spie­lern und dem Rund­funk-Sin­fo­nie­or­ches­ter des Süd­west­rund­funks er­zählt. Sen­de­ter­min: Das Hör­spiel wird am Sonn­tag, 1. Ja­nu­ar, von 8.05 bis 9 Uhr auf „Ra­dio Kaka­du“ge­sen­det.

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