Mann miss­braucht Fünf­jäh­ri­ge auf Toi­let­te von Schnell­re­stau­rant

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(gap) Die Vi­deo­bil­der aus der Über­wa­chungs­ka­me­ra zei­gen ei­nen Mann, der durch das Schnell­re­stau­rant Ken­tu­cky Fried Chi­cken (KFC) in Rich­tung Toi­let­ten­be­reich schlen­dert. Dort wird er gut 40 Mi­nu­ten spä­ter ein klei­nes Mäd­chen miss­brau­chen. Der er­schre­cken­de Fall er­eig­net sich am 23. April. Die Fünf­jäh­ri­ge ist mit ih­ren El­tern in die KFC-Fi­lia­le an der Kor­schen­broi­cher Stra­ße ge­kom­men. Sie ha- ben be­reits Es­sen be­stellt und Platz ge­nom­men, als das klei­ne Mäd­chen ge­gen 19 Uhr al­lei­ne zur Da­men­toi­let­te geht. Plötz­lich be­tritt der Frem­de die un­ver­schlos­se­ne Ka­bi­ne und ver­geht sich an dem Kind. Dann weist er das Mäd­chen an, den WCBe­reich nicht zu ver­las­sen, geht hin­aus und fährt mit sei­nem Au­to –ei­nem äl­te­ren schwar­zen VW-Tou­ran – da­von. Als die Po­li­zei drei Mo­na­te spä­ter mit Bil­dern von dem mut- maß­li­chen Tä­ter aus der Über­wa­chungs­ka­me­ra an die Öf­fent­lich­keit geht, ist das Ent­set­zen groß. Ein Ge­schäfts­mann aus Mön­chen­glad­bach und ein Fa­mi­li­en­va­ter aus Gel­dern set­zen Be­loh­nun­gen für Hin­wei­se zur Er­grei­fung des Tä­ters aus. Doch nie­mand scheint den Mann zu ken­nen. Das Hin­weis­auf­kom­men ist äu­ßerst spär­lich und bringt die Po­li­zei nicht wei­ter. Bis heu­te konn­te der Tä­ter nicht iden­ti­fi­ziert wer­den. „Uns sind nach dem Vor­fall in Mön­chen­glad­bach auch kei­ne ver­gleich­ba­ren Fäl­le aus an­de­ren Städ­ten im Land be­kannt ge­wor­den“, sagt Po­li­zei­spre­cher Jür­gen Lüt­zen.

In der Schweiz fahn­de­te die Zü­ri­cher Po­li­zei im No­vem­ber 2015 in ei­nem ähn­li­chen Fall. Dort war ein acht­jäh­ri­ges Mäd­chen Op­fer ei­nes se­xu­el­len Über­griffs ge­wor­den. Auch in Zü­rich hat­te ein Mann in der Da­men­toi­let­te ei­nes Re­stau­rants of­fen­bar auf ein pas­sen­des Op­fer ge­war­tet. Als das Mäd­chen die Ka­bi­ne ver­ließ, wur­de es von ei­nem Mann zu­rück­ge­drängt und miss­braucht. (gap) Bei Kreb­ber be­weist man Hu­mor – oder bes­ser ge­sagt – Gal­gen­hu­mor. „Zum Steh­len schön“steht auf dem neu­en Schau­fens­ter des Edel-Ju­we­liers. Ei­ne kla­re An­spie­lung auf den letz­ten film­rei­fen Ein­bruchs­dieb­stahl. Am 12. De­zem­ber rast ge­gen 3 Uhr ein Au­di über die seit­li­che Ram­pe des Ein­kaufs­zen­trums Min­to. Der Wa­gen durch­bricht das glä­ser­ne Ein­gangs­por­tal. Die Tä­ter ja­gen mit dem Au­to durch den Gang der Shop­ping-Ga­le­rie wie El­wood und Ja­ke im Film „Blues Bro­thers“und steu­ern dann mehr- fach auf die Schau­fens­ter von Kreb­ber zu, bis sich ein Spalt im Si­cher­heits­glas auf­tut und sie im Ge­schäft Beu­te ma­chen kön­nen. Das zer­beul­te Tat­fahr­zeug las­sen die Män­ner im Ein­kaufs­zen­trum zu­rück. Aus­ge­rech­net dort, wo die­ser Wa­gen ge­stoh­len wor­den war – näm­lich im Groß­raum Frank­furt – hat­te sich am 31. Ok­to­ber ein Ein­bruch nach glei­cher Ma­sche ab­ge­spielt.

Die Fahn­dung nach den Tä­tern ist bis heu­te er­folg­los. Die Er­mitt­lun­gen der Mön­chen­glad­ba­cher Po­li­zei dau­ern noch an.

FO­TO: PO­LI­ZEI

Der Mann, der das fünf­jäh­ri­ge Mäd­chen miss­brauch­te, konn­te trotz die­ser Fahn­dungs­bil­der bis heu­te nicht iden­ti­fi­ziert wer­den.

FO­TO: RAUPOLD

Das neue Kreb­ber-Schau­fens­ter mit der Auf­schrift „Zum Steh­len schön“ist ei­ne kla­re An­spie­lung auf den letz­ten Ein­bruchs­dieb­stahl.

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