„Vi­deo-Kon­trol­le ver­hin­dert kei­ne Ter­ror-An­schlä­ge“

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

BER­LIN (mar/may-) Die Bun­des­re­gie­rung hat ein­ge­räumt, dass Vi­deo­über­wa­chun­gen bis­lang je­den­falls kei­ne An­schlä­ge ver­hin­dert ha­ben. „Die bis­her in der Bun­des­re­pu­blik ver­hin­der­ten An­schlä­ge, die von Tä­tern des is­la­mis­tisch-ter­ro­ris­ti­schen Spek­trums ge­plant und vor­be­rei­tet wur­den, sind nicht maß­geb­lich auf­grund von Vi­deo­über­wa­chungs­sys­te­men ver­ei­telt wor­den“, heißt es in ei­ner un­se­rer Re­dak­ti­on vor­lie­gen­den Ant­wort des Re­gie­rung auf An­fra­ge der Links­frak­ti­on. Gleich­wohl ist die Re­gie­rung aber der An­sicht, dass mehr Vi­deo­über­wa­chun­gen hel­fen, „Straf­ta­ten auf­zu­klä­ren, po­ten­zi­el­le Straf­tä­ter ab­zu­schre­cken und die Si­cher­heit der Be­völ­ke­rung zu er­hö­hen“, so das In­nen­mi­nis­te­ri­um.

In der Si­cher­heits- und Flücht­lings­de­bat­te will die CSU auf der zen­tra­len Mit­tel­meer­rou­te „den Au­to­ma­tis­mus durch­bre­chen, dass al­le ge­ret­te­ten Men­schen nach Eu­ro­pa ge­bracht wer­den“. In ei­nem Be­schluss­pa­pier für die CSU-Klau­sur in Klos­ter See­on sol­len Ko­ope­ra­tio­nen mit Staa­ten wie Ägyp­ten oder Tu­ne­si­en den Weg da­für be­rei­ten, al­le ge­ret­te­ten Per­so­nen in Nord­afri­ka un­ter­zu­brin­gen. „Nur so le­gen wir der or­ga­ni­sier­ten Kri­mi­na­li­tät auf dem Mit­tel­meer das Hand­werk“, er­klärt die CSU.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.