An­dré Schu­bert – Tren­nung vor Weih­nach­ten

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(to­gr) Am 21. De­zem­ber en­det die Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Bo­rus­si­as Sport­di­rek­tor Max Eberl und sei­nem Trai­ner An­dré Schu­bert. Nach ei­ner Miss­er­folgs­se­rie – in elf Bun­des­li­ga­spie­len ge­lingt nur ein Sieg – muss Schu­bert, den Eberl ein gu­tes Jahr zu­vor vom In­te­rims- zum Chef­coach be­för­dert hat­te, sei­nen Pos­ten räu­men.

Schon früh im Ka­len­der­jahr war Schu­bert erst­mals in die Kri­tik ge­ra­ten, als sich zu der Ge­gen­tor­flut zum Hin­run­den­en­de auch noch zwei Nie­der­la­gen zum Rück­run­den­auf­takt ge­sel­len. Doch Bo­rus­sia fängt sich schnell wie­der und si­chert vor al­lem durch ih­re über­ra­gen­de Heim­stär­ke die Cham­pi­ons­Le­ague-Qua­li­fi­ka­ti­on. Auch der Start in die neue Spiel­zeit ge­lingt, Glad­bach bucht ge­gen Bern die Kö­nigs­klas­se, in der Li­ga gibt es zehn Punk­te aus den ers­ten fünf Par­ti­en. Und doch wer­den die Stim­men nicht we­ni­ger, die Schu­bert vor­wer­fen, kein sta­bi­les De­fen­siv­kon­zept ent­wi­ckelt zu ha­ben und zu stark bei Tak­tik und Per­so­nal zu ro­tie­ren.

Eberl stärkt Schu­bert in­des de­mons­tra­tiv den Rü­cken, er wirbt für den Weg der Kon­ti­nui­tät und ver­län­gert Schu­berts Ver­trag. Da­nach läuft es nicht mehr – zu­nächst stim­men die Er­geb­nis­se zu häu­fig nicht, am En­de stimmt auch die Leis­tun­gen nicht mehr. Zwei Ta­ge nach dem 1:2 ge­gen Wolfsburg ver­kün­det Bo­rus­sia, dass Die­ter He­cking ihr neu­er Trai­ner wird.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.