Po­pu­lis­tisch

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALE KULTUR/LOKALES - Ro­land Schie­fel­bein Wild­stra­ße 55 Hein­rich Ro­the Güd­derath 40 Her­bert Geist Rem­brandt­stra­ße 27

„Wie an­rüh­rend ist die Ge­schich­te aus ei­nem nie­der­rhei­ni­schen Dorf auf der Su­che nach dem Je­sus­kind! Mit wie viel ge­gen­sei­ti­gem Ver­ständ­nis und Su­che nach Ge­mein­sam­kei­ten in ver­schie­de­nen Kul­tu­ren ge­hen die Men­schen auf­ein­an­der zu, um das Krip­pen­spiel und da­mit das Weih­nachts­fest zu „ret­ten“. Wie schä­big hebt sich da­von die von Bernd Go­the beim Weih­nachts­sin­gen in Rhe­ydt er­ho­be­ne Auf­for­de­rung an die Flücht­lin­ge ab: „Wer sich bei uns in­te­grie­ren will, muss auf uns zu­kom­men!“In­te­gra­ti­on ist doch kei­ne Ein­bahn­stra­ße! In die­ser auf­ge­wühl­ten Zeit hät­te ich mir von dem Lei­ter die­ser wun­der­ba­ren Ver­an­stal­tung ei­ne christ­li­che, ver­söhn­li­che Bot­schaft an die Men­schen ge­wünscht und kei­ne po­pu­lis­ti­sche, die die au­gen­blick­li­che Si­tua­ti­on wei­ter ver­schärft!“ oder ist es in ei­ner Zeit nach der Zeit. Wenn es aber ei­ne Zeit vor der Zeit, oder ei­ne Zeit nach der Zeit gibt, so stellt sich die Fra­ge, in wel­cher Zeit le­ben wir ? Die Ant­wort ist ein­fach, wir le­ben in un­ser Zeit ! Viel­leicht ha­ben Sie für mein Zitat Ver­wen­dung – und Zeit. gen ste­hen las­sen darf. Ganz im Ge­gen­satz zu un­se­rer ver­staub­ten Stadt­ver­wal­tung. Erst nimmt sie den Bür­gern die Ver­ant­wor­tung über die „Sil­ber­lin­de“weg, da „Na­tur­denk­mal“, und als es zu Pro­ble­men mit dem Baum kommt, gibt sie die­se in die Ver­ant­wor­tung der Bür­ger zu­rück. Wann be­grei­fen die An­ge­stell­ten von der Stadt­ver­wal­tung, dass sie um das Wohl der Bür­ger be­sorgt sein müs­sen, und nicht ih­re Pro­ble­me auf die Bür­ger ab­wäl­zen kön­nen? Wann bringt ih­nen ihr Ver­wal­tungs­chef, hier Ober­bür­ger­meis­ter Hans Wil­helm Rei­ners, das bei? In letz­ter Zeit ver­gleicht die Stadt sich im­mer wie­der ger­ne mit ei­nem Kon­zern – nur von ei­ner er­folg­rei­chen Ar­beit ei­nes Kon­zer­nes ist sie noch mei­len­weit ent­fernt. Scha­de ei­ner­seits, dass wir ei­ne so re­al­den­ken­de und ent­schei­dungs­freu­di­ge Person wie Herrn Schnaß aus un­se­rer Stadt­ver­wal­tung ver­lo­ren ha­ben. Gut an­de­rer­seits, dass er in der Toch­ter­ge­sell­schaft der Stadt zeigt, wie es geht. Wei­ter so!

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