To­ten­grä­ber

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Klaus Mick 40764 Lan­gen­feld

Zu „Grö­he will Ver­sand­han­del ver­bie­ten“(RP vom 13. De­zem­ber): Grö­he ist da­bei, die ge­sam­te Apo­the­ker­schaft nun voll­stän­dig zu ent­mün­di­gen und die ein­ma­li­ge Ge­le­gen­heit, die das EU-Ur­teil er­mög­licht, un­ge­nutzt ver­strei­chen zu las­sen. Schlimm ist auch, dass die Apo­the­ker­schaft dies auch noch gut fin­det. Grö­he gibt sich als Lob­by­ist der selbst­stän­di­gen Apo­the­ker aus, ist aber de­ren To­ten­grä­ber. Wohl­wis­send, dass die ei­gent­li­chen Trei­ben­den des Gan­zen, die Groß­händ­ler, al­le An­nehm­lich­kei­ten wie Preis­bin­dung und Abrech­nung mit den Kas­sen­ver­ei­ni­gun­gen aus­schließ­lich für die ei­ge­ne Ta­sche re­kla­mie­ren. Denn wer ernst­haft glaubt, dass die Apo­the­ker­schaft an den Ra­bat­ten be­tei­ligt wird, der glaubt auch noch an den Weih­nachts­mann. Zu „Je­der Vier­te über 60 trinkt zu viel Al­ko­hol“(RP vom 10. De­zem­ber): Er­staun­lich, wie gut un­ser Ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um in NRW über die Trink­ge­wohn­hei­ten der Se­nio­ren in­for­miert ist, oh­ne dies kon­kret mit Da­ten, Fak­ten oder Sta­tis­ti­ken zu be­le­gen. Le­dig­lich ver­weist man auf 1395 er­fass­te Vor­fäl­le mit aku­ter Al­ko­hol­ver­gif­tung. Bei rund vier Mil­lio­nen Rent­nern in NRW ist das ein ver­schwin­dend klei­ner Teil von nur 0,035 Pro­zent und oh­ne ei­nen Nach­weis da­für zu ha­ben, schätzt

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