Viel zu mild

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Fritz-Rai­ner Lucht per Mail

Zu „An­zei­gen!“(RP vom 15. De­zem­ber): Ih­re Mei­nung zu den wi­der­li­chen Dif­fa­mie­run­gen und Het­ze­rei­en so­wie zu er­for­der­li­chen Kon­se­quen­zen kann ich un­ein­ge­schränkt tei­len. Ihr Hin­weis auf Fäl­le, in de­nen nur noch die „ei­ser­ne Hand des Rechts­staats“hilft: Ja, auch das trifft zu – wenn die­se Hand nur auch wirk­lich ei­sern wä­re. Lei­der ist die ei­ge­ne Em­pö­rung über die oft un­ver­ständ­li­che Mil­de der Recht­spre­chung nicht min­der groß als über die Ta­ten selbst. Mei­nes Erach­tens soll­te ei­ne wich­ti­ge Funk­ti­on von Be­stra­fung ih­re prä­ven­ti­ve Wir­kung sein, und die ist nur dann zu er­war­ten, wenn die Sank­ti­on hart ge­nug aus­fällt, um ein deut­li­ches Si­gnal an po­ten­zi­el­le an­de­re Tä­ter zu sen­den.

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