Un­ver­ständ­lich

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Jür­gen Gut­mann 40595 Düsseldorf

Zu „Räu­ber be­kommt Schmer­zens­geld für Schuss in Ho­den“(RP vom 15. De­zem­ber): Wie­der ein­mal „toll“un­se­re Recht­spre­chung! Für die Öf­fent­lich­keit ab­so­lut nach­voll­zieh­bar, dass ein Straf­tä­ter jetzt auch noch Schmer­zens­geld er­hält! Und das auf­grund ei­ner Mut­ma­ßung sei­nes Rechts­an­wal­tes. Wenn wir die­ser Gil­de im­mer Glau­ben schen­ken könn­ten, wä­ren die Ge­fäng­nis­se fast leer. Die nicht nach­voll­zieh­ba­re Rechts­aus­le­gung zu­guns­ten ei­nes Straf­tä­ters trägt da­zu bei, dass die Po­li­tik-Ver­dros­sen­heit (denn die Po­li­tik schafft den ge­setz­li­chen Rah­men) bei der Be­völ­ke­rung und da­mit auch die Pro­zent­an­tei­le der AfD wei­ter an­wach­sen.

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