Ta­ges­ord­nung

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

Ei­ne Ta­ges­ord­nung, neu­er­dings oft Agen­da ge­nannt, ist nütz­lich, weil sie Be­ra­tun­gen struk­tu­riert. Ta­ges­ord­nun­gen kann man än­dern; man soll­te aber nicht glau­ben, dass da­mit die Pro­ble­me ver­schwin­den, die man von der Ta­ges­ord­nung nimmt. Die­ser Mei­nung scheint al­ler­dings Is­ra­els stramm rech­ter Er­zie­hungs­mi­nis­ter Nafta­li Ben­nett zu sein. „Am 20. Ja­nu­ar neh­men wir Pa­läs­ti­na von der Ta­ges­ord­nung“, sag­te er dem Por­tal Ynet. Am 20. Ja­nu­ar wird Do­nald Trump als US-Prä­si­dent ver­ei­digt. Und der hat schon an­ge­kün­digt, un­ter ihm wer­de es kei­ne US-Kri­tik am is­rae­li­schen Sied­lungs­bau im West­jor­dan­land mehr ge­ben wie der­zeit. Die Po­li­tik der USA sei der­zeit „völ­lig los­ge­löst von der Rea­li­tät“, sag­te Ben­nett auch. Wenn man mit dem Fin­ger auf an­de­re zeigt, zei­gen be­kannt­lich im­mer drei Fin­ger zu­rück. fvo

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