Ein Pro­sit auf Cham­pa­gner

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

Der Cham­pa­gner gilt als Kö­nig der Wei­ne – doch nur ganz be­stimm­te Schaum­wei­ne dür­fen sich so nen­nen. „Cham­pa­gner stammt aus­schließ­lich aus dem nord­ost­fran­zö­si­schen An­bau­ge­biet Cham­pa­gne und hat auf­grund des be­grenz­ten An­bau­ge­bie­tes ei­nen ho­hen Preis“, sagt Andrea Da­ni­tschek von der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern. Es dür­fen nur ganz be­stimm­te Rebs­or­ten wie Char­don­nay, Pi­not Meu­nier und Pi­not Noir ver­wen­det wer­den. Au­ßer­dem reift ein Cham­pa­gner min­des­tens 15 Mo­na­te in der Fla­sche. Hie­rin liegt auch ein Un­ter­schied zum Sekt. Die­ser kann auch in gro­ßen Reif­e­tanks gä­ren und muss kei­ne be­son­de­re Her­kunft ha­ben. Wer zu Sil­ves­ter mit ei­nem Glas Cham­pa­gner an­sto­ßen möch­te, soll­te auf die rich­ti­ge Trink­tem­pe­ra­tur ach­ten: zwi­schen sechs und neun Grad sind ide­al. Bei der Glas­wahl sind sich die Ex­per­ten je­doch un­eins: „In schma­len, ho­hen Glä­sern ver­flüch­tigt sich die Koh­len­säu­re nicht so rasch, es perlt al­so län­ger“, sagt Da­ni­tschek. „Man­che schwö­ren aber auf brei­te Sekt­scha­len, um das Aro­ma bes­ser zu rie­chen.“Das fran­zö­si­sche Wein­an­bau­ge­biet Cham­pa­gne pro­du­zier­te im vo­ri­gen Jahr 309 Mil­lio­nen Fla­schen und mach­te da­mit 4,7 Mil­li­ar­den Eu­ro Um­satz. Größ­ter Ex­port­markt war Groß­bri­tan­ni­en. dpa

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